Die Behörden hatten dem Konzern vorgeworfen, biometrische Daten von Tausenden Texanern ohne deren Einwilligung erhoben zu haben. Hierzu habe das Unternehmen Fotos und Videos, die Nutzer auf der Online-Plattform hochluden, mit einer Gesichtserkennungssoftware untersucht.

Meta wies den Vorwurf eines Fehlverhaltens erneut zurück, äusserte sich aber zufrieden, den Fall abgeschlossen zu haben. Ken Paxton, der Generalstaatsanwalt von Texas, bezeichnete die Einigung als Zeichen für die «Entschlossenheit, den grössten Technologieunternehmen der Welt die Stirn zu bieten und sie für Gesetzesverstösse und Verletzungen der Datenschutzrechte von Texanern zur Rechenschaft zu ziehen.»

Die Vergleichssumme ist Juristen zufolge die grösste, die jemals ein US-Bundesstaat erhalten hat. Texas streitet sich ausserdem mit der Alphabet-Tochter Google vor Gericht wegen der angeblichen Verletzung von Gesetzen zur Erhebung biometrischer Daten. 

(Reuters)