Bundesfinanzminister Jörg Kukies (SPD) hat sich für ein neues Freihandelsabkommen mit US-Präsident Donald Trump ausgesprochen. «Wir sollten mit den USA ganz offen über ein Freihandelsabkommen sprechen. Es wird andere Parameter haben als früher, aber es ist wichtig, ein Angebot zu machen», sagte Kukies gemäss einem Medienbericht vom Samstag.
Auch Trump könne nicht alle Herausforderungen im Alleingang lösen. Kukies sieht in der Einfuhr von Öl und Gas aus den USA eine Möglichkeit, um die Beziehung mit Trump auf eine gute Basis zu stellen. «Der neue amerikanische Präsident hat grosses Interesse daran gezeigt, mehr Energie nach Europa zu exportieren», erklärte der Vertraute von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Deutschland werde weiter Importeur von Energie bleiben. Der Minister plädierte dafür, sich für Wasserstoff aus Amerika zu öffnen.
Trump ist kein Anhänger des Freihandels, hat aber immer wieder grosses Interesse am Export von Öl und Gas gezeigt. Der 78-Jährige hat Europa immer wieder mit Strafzöllen gedroht. Er stört sich am Handelsdefizit, dass die USA mit der EU haben. Die Europäer liefern wesentlich mehr Güter in die USA als sie von dort importieren. Die Verhandlungen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) waren während der ersten Präsidentschaft Trumps zum Erliegen gekommen.
(Reuters)
1 Kommentar
rohrbasser
02.02.2025 - 05:38 Uhr
Soviel zur Einheit der EU.
oder:
"Gelingt es den Wölfen nicht, ein gestelltes Tier zur Flucht zu bewegen, geben sie den Angriff manchmal bereits nach Minuten, manchmal aber erst nach Stunden auf. Ein fliehendes Tier dagegen wird selbst dann verfolgt, wenn die Wölfe soeben Beute gemacht haben und ein Huftier in der Nähe plötzlich die Flucht ergreift. Aus diesem Grund kommt es unter bestimmten Voraussetzungen zum Surpluskilling. Aus Herden großer Huftiere wählen Wölfe meist junge, schwache oder sehr alte Tiere aus, indem sie einige Zeit mit der Herde mitlaufen. Vor allem Haustiere, denen Schutzmechanismen gegen Raubtiere fehlen, können „im Überschuss“ erbeutet werden, ohne dass die Wölfe alle getöteten Tiere zu verwerten vermögen; bei frei lebender Beute tritt exzessives Beutemachen selten auf."
weiss Wikipedia zum Wolf