Im Zuge der Restrukturierung sei eine Überprüfung der gesamten Orior-Gruppe eingeleitet worden. Dabei wurden Bewertungsdifferenz in Höhe von rund 10 Millionen Franken aufgedeckt. Diese stünden mehrheitlich im Zusammenhang mit dem Lager einer Geschäftseinheit, heisst es.
Zudem werde von der ebenfalls im Dezember angekündigten Wertberichtigung in Höhe von 20 bis 22 Millionen Franken neu deren 8 Millionen als EBITDA-wirksam umklassifiziert. Orior gehe zudem davon aus, dass eine Wertminderung auf der von der Lagerbewertung betroffenen Einheit fällig wird und Vorjahreszahlen aus 2023 ebenfalls angepasst werden müssen.
«An der Guidance 2024 kann damit nicht festgehalten werden», erklärte Orior. Das Unternehmen hatte zuletzt eine Umsatzentwicklung knapp auf Vorjahreshöhe sowie eine höhere EBITDA-Marge in Aussicht gestellt.
Aus diesen Gründen werde sich die Aufarbeitung und Prüfung des Geschäftsjahres verzögern. Als neues Datum für die Publikation der Jahreszahlen und der Guidance für 2025 gibt Orior Mittwoch den 2. April an.
Am ursprünglichen Publikationstag, den 5. März, werde Orior daher nur vorläufige Eckdaten für das Geschäftsjahr 2024 vorlegen. Zudem werde es dann auch eine Stellungnahme zu den Bereinigungen und eine Erläuterung der Geschäftszahlen 2024 geben. Ferner stellte das Unternehmen einen Einblick in die realisierten und ergriffenen Massnahmen wie auch die laufende Geschäfte in Aussicht.
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(AWP)