Der Handel am Ölmarkt verlief zum Wochenstart in ruhigen Bahnen. Wegen Feiertagen ruht der Handel in den USA und Grossbritannien überwiegend. Etwas gestützt wurden die Ölpreise durch einen schwächeren Dollar-Kurs. Rohöl wird in Dollar gehandelt. Ein schwächerer Dollar mach Rohöl für Käufer aus anderen Währungsräumen günstiger. Dies stützt die Nachfrage.

Marktteilnehmer blicken vor allem auf ein Ereignis am Ende der Woche. Dann trifft sich der grosse Förderverbund Opec+, um über seine Ausrichtung zu beraten. Es wird weitgehend mit einer Bestätigung des aktuellen Kurses gerechnet, der durch ein deutlich geringeres Angebot geprägt ist. Damit sollen die Erdölpreise auf erhöhtem Niveau gehalten werden. Der Verbund wird durch die besonders grossen Produzenten Saudi-Arabien und Russland angeführt./jsl/bgf/jha/

(AWP)