Das in den USA im Februar sehr stark gesunkene Verbrauchervertrauen hatte am Dienstag auch die Ölpreise belastet. Zudem könnte bald mehr Öl aus dem Irak auf den Markt kommen. Es geht dabei um die Wiederaufnahme der Lieferungen von den Ölfeldern in der kurdischen Provinz im Norden des Irak zu einem Hafen in der Türkei. Die kurdische Provinzregierung und die Zentralregierung in Bagdad haben sich auf die Wiederaufnahme der Pipeline geeinigt. Es fehlt nur noch die Zustimmung der Türkei.
Die unerwartet gesunkene Rohöllagerbestände bewegten den Markt kaum. Die Rohölvorräte waren in der vergangenen Woche laut einer Mitteilung des US-Energieministeriums vom Mittwoch um 2,3 Millionen auf 430,2 Millionen Barrel (je 159 Liter) gefallen. Analysten hatten mit einem Anstieg um 2,4 Millionen Barrel gerechnet./jsl/he
(AWP)