Händler hoffen, dass der Markt mit seiner Schwäche in den vergangenen Sitzungen sein Niveau konsolidiert hat und nun die wie üblich zu Quartals- und Semesteranfang wieder frisches Geld in die Märkte fliesst. «Und das gute erste Halbjahr könnte den Anlegern durchaus Mut gemacht haben», meint ein Händler. Allerdings fehlten starke Impulse von Unternehmen. Die Bilanzsaison beginnt erst in rund zwei Wochen. In den USA bleiben am Donnerstag die Börsen wegen des Nationalfeiertags zudem geschlossen. Daher werden in den USA einige Konjunkturzahlen auf Mittwoch vorgezogen. Der monatliche Arbeitsmarktbericht wird allerdings wie üblich am Freitag veröffentlicht.

Der von der Bank Julius Bär berechnete vorbörsliche SMI notiert gegen 8.15 Uhr um 0,83 Prozent höher bei 12'092,84 Punkten. Alle 20 SMI-Titel werden im Plus erwartet. Die Kurszuschläge erstecken sich von +0,5 Prozent (bei Swisscom) bis 2,5 Prozent (für UBS).

Stark im Aufwind sind die Banken. Neben UBS werden auch Julius Bär (+2,4 Prozent) klar im Plus erwartet.

Analystenkommentare sorgen vielfach für steigende Kurse. So hat Goldman Sachs das Kursziel für Givaudan (+0,8 Prozent auf 4292 Fr.) im Rahmen einer Branchenstudie auf 4800 von 4700 Franken angehoben. Die Kaufempfehlung wird zudem bestätigt.

Dagegen hat Goldman Sachs das Kursziel für Novartis (+0,6 Prozent) auf 106 von 109 Franken reduziert. Die Empfehlung lautet aber weiterhin auf «Buy».

Weiter hat Goldman Sachs das Rating für Clariant (+2,8 Prozent) in einer Branchenstudie auf «Buy» von «Neutral» hochgestuft.

«Apothekermeldungen» sorgen bei den Aktien von Sandoz (+2,9 Prozent) für Schub. Die Generika-Spezialistin hat in den USA die Zulassung für das Biosimilar Pyzchiva erhalten.

Und das angeschlagene Biotechunternehmen Idorsia (+5,6 Prozent) hat die EU-Zulassung für das Mittel Jeraygo (Aprocitentan) erhalten.

Bei Bachem dürfte die Royal Bank of Canada hinter dem Kursplus von 2,6 Prozent stehen. RBC hat in einer Branchenstudie die Abdeckung mit «Outperform» aufgenommen.

pre/rw

(AWP)