Die Regierung hat gleich hohe Sonderzölle von 34 Prozent auf US-Waren angekündigt. «China hat es falsch gemacht, sie sind in Panik geraten - die eine Sache, die sie sich nicht leisten können», schreibt Trump in Grossbuchstaben in einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform.

China hatte zuvor in dem von US-Präsident Donald Trump losgetretenen Handelskrieg zurückgeschlagen. Auf alle amerikanischen Waren werde nun ebenfalls ein zusätzlicher Zoll in Höhe von 34 Prozent fällig, kündigte das Finanzministerium am Freitag in Peking an. Dieser soll ab dem 10. April gelten. 

China hat wegen der neuen US-Zölle zudem die Welthandelsorganisation eingeschaltet. Die Führung in Peking habe Beschwerde bei der WTO eingereicht, teilte die Ständige Vertretung Chinas bei der Welthandelsorganisation mit. Die neuen US-Zölle seien ein eklatanter Verstoss gegen die Regeln der WTO.

Trump forderte Geschäftsleute auch einmal mehr auf, in den Vereinigten Staaten zu investieren. «An die vielen Investoren, die grosse Mengen an Geld in den USA investieren: Meine Politik wird sich nie verändern», schreibt er auf seiner Social-Media-Plattform. «Das ist eine tolle Zeit, um reich zu werden, reicher als jemals zuvor!!!» 

Die kumulativen Zollerhöhungen von US-Präsident Donald Trump belaufen sich auf etwa 22 Prozent, was laut einer Notiz von JPMorgan der grössten Steuererhöhung in den USA seit 1968 entspricht. Die Bank hat ihr Risiko einer globalen Rezession von zuvor 40 Prozent auf 60 Prozent erhöht und erklärt, dass die Auswirkungen der Zölle durch Vergeltungsmassnahmen, Unterbrechungen der Lieferkette und einen Stimmungsschock noch verstärkt werden könnten.

In der Notiz wird gewarnt, dass «eine anhaltende restriktive Handelspolitik und reduzierte Einwanderungsströme dauerhafte Angebotskosten verursachen können, die das US-Wachstum auf lange Sicht verringern werden». JPMorgan fügte auch hinzu, dass die US-amerikanische und die globale Expansion auf einem soliden Fundament stünden und in der Lage seien, einen Schock mittleren Ausmasses zu überstehen.

(Reuters)