In der Privatwirtschaft entstanden 155.000 Jobs, nach (aufwärts revidiert) 84.000 im Februar, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Firmenbefragung des Personaldienstleisters ADP hervorgeht. Damit übertraf der Stellenzuwachs im März die Erwartungen der von Reuters befragten Volkswirte bei weitem: Deren Prognose lautete auf 115.000.

«Trotz politischer Unsicherheit und pessimistischer Verbraucher lässt sich unter dem Strich sagen: Die Zahlen für März waren für die Wirtschaft und Unternehmen jedweder Grösse gut - wenn auch nicht unbedingt in allen Branchen», sagte ADP-Chefvolkswirtin Nela Richardson.

Am Freitag steht der amtliche Arbeitsmarktbericht an, der auch die Jobs im öffentlichen Dienst der USA einschliesst. Mit Spannung wird erwartet, ob dabei Massenentlassungen von Bundesangestellten im Zuge des von Präsident Donald Trump angestossenen Personalabbaus auf die Arbeitslosenzahl durchschlagen. Ökonomen stellen sich im Mittel darauf ein, dass die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft im März nur noch um 135.000 stieg. Im Februar lag der Zuwachs noch bei 151.000. Die Arbeitslosenquote wird unverändert bei 4,1 Prozent erwartet. 

(Reuters)