In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein wurden von Januar bis März lediglich 52'690 Neufahrzeuge zugelassen. Das sind nochmals 7,9 Prozent weniger als im bereits schwachen Vorjahresquartal, wie der Importverband Auto Schweiz am Mittwoch mitteilte.
Der Verband führt die schlechten Zahlen auf ein Zögern der Politik zurück. Die ausstehende Entscheidung des Bundesrates zur CO2-Verordnung versetze den Markt in eine «regelrechte Schockstarre».
Der Branche drohe eine starke Überregulierung und Sanktionszahlungen von bis zu 500 Millionen Franken - allein für 2025. Auto Schweiz fordert daher vom Bundesrat eine «marktwirtschaftliche Kurskorrektur». Andernfalls drohe der Branche ein «massiver» Arbeitsplatzabbau.
Moniert wird insbesondere, dass das Bundesamt für Energie (BFE) plant, ab Januar 2025 rückwirkend Strafzahlungen zu erheben, um das Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen. Die Autohändler fordern derweil eine Ausgestaltung entlang der gängigen europäischen Normen.
Derweil verharrt der im ersten Quartal des Jahres der Marktanteil von sogenannten «Steckerfahrzeugen», sprich Elektroautos und Plug-in-Hybriden, in den ersten drei Monaten 2025 bei 29,7 Prozent. Um die CO2-Ziele zu erreichen, müsste dieser Anteil deutlich höher liegen.
(AWP)