Das operative Ergebnis (EBIT) sackte um mehr als 70 Prozent ab auf 2,0 Millionen Franken, wie Schlatter am Freitag mitteilte. Der Reingewinn nach Minderheiten lag mit 1,5 Millionen um fast 75 Prozent unter dem Vorjahr.

Bereits Ende Januar hatte das Unternehmen einen Umsatzrückgang vermeldet und einen EBIT im tiefen einstelligen Millionenbereich angedeutet. Der Nettoerlös wurde nun nochmals nachjustiert und lag mit 113,2 Millionen Franken um 12,0 Prozent unter dem Vorjahr und damit nochmals etwas tiefer als ursprünglich angenommen.

Beide Segmente, Schweissen (-9,4 Prozent auf 91,3 Millionen) und Weben (-21,2 Prozent auf 21,9 Millionen) verzeichneten Umsatzeinbussen. Grund waren unter anderem Verspätungen bei der Inbetriebnahme von Anlagen sowie ein Hackerangriff im August.

Auch der Auftragseingang ging zurück und zwar um 10,2 Prozent auf 101,6 Millionen Franken. Der Auftragsbestand lag mit 61,4 Millionen um 17 Prozent unter dem Vorjahr. Dennoch stelle dieser Bestand die Auslastung für das Geschäftsjahr 2025 «weitgehend sicher», so Schlatter weiter.

Die Aktionäre sollen trotz des Gewinneinbruchs eine unveränderte Dividende in Höhe von 1,00 Franken je Aktie erhalten. Diese setzt sich je zur Hälfte aus einer Dividende und einer Ausschüttung aus den Kapitalreserven zusammen.

Beim Ausblick ist Schlatter eher verhalten. So rechnet die Gruppe für 2025 zwar mit einem tieferen Umsatz, strebt aber eine Steigerung des Betriebsergebnisses (EBIT) an.

(AWP)