2024 erzielte das Unternehmen Gesamteinnahmen und sonstige Erträge in Höhe von 5,0 Millionen Franken nach 7,0 Millionen Franken im Jahr davor. Bei Betriebskosten von 66,2 Millionen (VJ 68,1 Mio) ergab sich ein gegenüber 2023 praktisch unveränderter Betriebsverlust von 61,2 Millionen Franken. Dank einem deutlich positiven Finanzergebnis von 7,2 Millionen blieb laut Mitteilung vom Donnerstagabend unter dem Strich ein Reinverlust von noch 54,0 Millionen (VJ 62,0 Mio) übrig.

Derzeit hat Molecular Partners noch kein eigenes Medikament auf dem Markt und entsprechend kaum Einnahmen, daher sind die liquiden Mittel wichtig für die weitere Zukunft. Der Nettomittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit belief sich den Angaben zufolge letztes Jahr auf insgesamt 59,2 Millionen. Einschliesslich der kurzfristigen Festgelder verringerte sich der Bestand an flüssigen Mitteln im Vergleich zum Jahresende 2023 um 37,5 Millionen auf 149,4 Millionen Franken per Ende 2024.

Diese Mittel von knapp 150 Millionen Franken sollten gemäss Management-Erwartung bzw. auf der Grundlage der derzeitigen Betriebsannahmen ausreichen, um die Betriebskosten und den Investitionsbedarf bis weit in das Jahr 2027 zu decken, wie es heisst.

Per Ende 2024 beschäftigte das Unternehmen auf Vollzeit-Basis (FTE) 158,5 Mitarbeiter, was einem Rückgang von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Etwa 84 Prozent davon seien in F&E-bezogenen Funktionen beschäftigt, heisst es.

Entsprechend erwartet Molecular Partners für das laufende Jahr 2025 (bei konstanten Wechselkursen) mit einem Gesamtbetriebsaufwand von 55 bis 65 Millionen Franken. Davon dürften rund 7 Millionen nicht zahlungswirksame Kosten für aktienbasierte Vergütungen, IFRS-Pensionsbilanzierung und Abschreibungen sein.

(AWP)