Wachstumstreiber für Kuros war erneut das Knochenersatzprodukt MagnetOs. Für 2025 sagt das Unternehmen weiteres Wachstum voraus. Laut dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht stieg der Umsatz 2024 auf 75,6 Millionen Franken von 33,6 Millionen im Jahr davor. Hierzu steuerte das Knochenersatzprodukt MagnetOs mit 74,8 Millionen Franken (+136 Prozent) erneut den Löwenanteil bei.

Der EBITDA fiel mit 2,2 Millionen Franken positiv aus, nachdem Kuros 2023 noch einen Verlust von 5,9 Millionen eingefahren hatte. Damit hat Kuros das Ziel eines positiven EBITDAs früher als erwartet erreicht.

Bereinigt um die Kosten des eingestellten Fibrin-PTH-Projektes, die wiederkehrenden und einmaligen aktienbasierten Vergütungen und die entsprechenden Sozialabgaben waren es 9,0 Millionen, die entsprechende Marge lag bei 11,9 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Verlust von 4,3 Millionen übrig nach einem Minus von 13,7 Millionen im Jahr 2023.

Um die weiteren Geschäfte zu finanzieren, standen Kuros per Ende 2024 flüssige Mittel in Höhe von 18 Millionen Franken zur Verfügung, verglichen mit 15,8 Millionen per Ende September 2024.

Mit Blick nach vorne stellt Kuros weiteres Wachstum in Aussicht. So soll der Umsatz um etwa 60 Prozent steigen. Gleichzeitig kündigt Kuros an, die Berichtswährung von Franken auf US-Dollar umzustellen. Bis 2027 peilt das Unternehmen dann einen Umsatz zwischen 220 und 250 Millionen US-Dollar an.

Darüber hinaus soll Kimberley Elting neu in den Verwaltungsrat gewählt werden.

(AWP)