Eigentlich habe die US-Bank nur 280 Dollar auf das Konto überweisen wollen, berichtete die «Financial Times» am Freitag unter Berufung auf einen internen Bericht und zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Es habe Stunden gedauert, die Transaktion wieder rückgängig zu machen.
Der Fehler sei von einem Mitarbeiter der Zahlungsabteilung und einem zweiten Angestellten übersehen worden, der die Transaktion überprüfen sollte, bevor sie am nächsten Tag zur Bearbeitung freigegeben wurde. Es seien keine Gelder der Citibank abgeflossen. Das Institut habe den Beinahe-Fehler - bei dem eine Bank den falschen Betrag verarbeitet, aber in der Lage ist, das Geld zurückzuholen - bei den zuständigen US-Behörden gemeldet.
Im vergangenen Jahr habe es bei der Bank zehn solcher Beinahe-Fehler von einer Milliarde Dollar oder mehr gegeben, nach 13 im Vorjahr. Citi lehnte eine Stellungnahme dazu ab.
(Reuters)
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Und woher hatten sie diese Liquidität?