«Ein robusteres Geschäftsprofil und bessere Marktgrundlagen tragen zu einer strukturellen Verbesserung unserer Aussichten für 2025 und darüber hinaus bei», hiess es vom Konzern. Für das laufende Jahr rechnet die Führungsspitze mit einem Wachstum des um Sondereffekte bereinigten Überschusses im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich.

Im vergangenen Jahr legte der Gewinn unter dem Strich um 17 Prozent zu. Damit übertraf der Konzern nicht nur die eigenen Jahresziele: Mit dem Ergebnis liegt Iberdrola den Angaben zufolge auch über seinen strategischen Zielsetzungen bis 2026. Die Ergebnisse im Tagesgeschäft (Ebit) verfehlten allerdings grösstenteils die Erwartungen der Analysten. Die Anleger sollen für das vergangenen Jahr mit 63,5 Cent eine um 15 Prozent erhöhte Dividende erhalten - ein kleinerer Teil davon war bereits als Zwischendividende geflossen.

Iberdrola hatte im vergangenen Frühjahr den Verkauf von 13 Gas-Kraftwerken in Mexiko abgeschlossen. Sie machten gut die Hälfte des dortigen Geschäfts aus. Im Gegenzug hatte der Konzern Milliarden in den Ausbau seiner Geschäfte in den USA und in Grossbritannien investiert, dazu wurde etwa in den Vereinigten Staaten zum Jahresende die Tochter Avangrid komplett übernommen. Die Belegschaft war so binnen eines Jahres um 6.000 gewachsen, Stand Ende 2024 beschäftigte Iberdrola rund um den Globus 42.200 Menschen./tav/ngu/jha/

(AWP)