Reaktionen aus Deutschland
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: «Mit Franziskus verliert die Welt ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung, einen glaubwürdigen Anwalt der Menschlichkeit und einen überzeugenden Christen.»
Friedrich Merz (CDU): «Der Tod von Papst Franziskus erfüllt mich mit grosser Trauer. Franziskus wird in Erinnerung bleiben für seinen unermüdlichen Einsatz für die Schwächsten der Gesellschaft, für Gerechtigkeit und Versöhnung.»
Der geschäftsführende Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD): «Mit Papst Franziskus verlieren die Katholische Kirche und die Welt einen Fürsprecher der Schwachen, einen Versöhner und warmherzigen Menschen.»
Internationale Reaktionen
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni: «Wir lassen einen grossen Mann und einen grossen Seelsorger zurück.»
Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella: «Seine Lehre erinnerte an die Botschaft des Evangeliums, die Solidarität unter den Menschen, die Pflicht zur Nähe zu den Schwächsten, die internationale Zusammenarbeit und den Frieden in der Menschheit.»
Der britische König Charles III.: «Durch sein Wirken und seine Fürsorge für Mensch und Erde hat er das Leben unzähliger Menschen tief berührt.»
Grossbritanniens Premierminister Keir Starmer: «Sein unermüdlicher Einsatz für eine gerechtere Welt für alle wird ein bleibendes Vermächtnis hinterlassen.» Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez: «Sein Engagement für Frieden, soziale Gerechtigkeit und für die Schwächsten hinterlässt ein tiefgreifendes Vermächtnis. Ruhe in Frieden.»
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: «Mit seiner Bescheidenheit und seiner aufrichtigen Liebe für die weniger Glücklichen inspirierte er Millionen, weit über die Grenzen der katholischen Kirche hinaus.»
Irlands Staatspräsident Michael D. Higgins: «Zu den drängenden Fragen unserer Zeit - wie dem weltweiten Hunger und der Armut, dem Klimawandel und der Gerechtigkeit, dem Schicksal von Migranten und indigenen Völkern, den Entrechteten sowie der grundlegenden Notwendigkeit globalen Friedens und diplomatischer Lösungen - erhob Papst Franziskus konsequent seine Stimme.»
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban: «Wir danken für alles, Heiliger Vater! Wir nehmen Abschied.»
Australiens Premierminister Anthony Albanese: «In seinem bescheidenen Leben und bei seinen wöchentlichen Audienzen demonstrierte er sein Engagement für Frieden, Gleichheit und Inklusion.»
Taiwans Präsident Lai Ching-te: «Wir werden uns weiterhin von seinem lebenslangen Engagement für den Frieden, die weltweite Solidarität und die Fürsorge für Menschen in Not inspirieren lassen.»
Neuseelands Ministerpräsident Christopher Luxon: «Er war ein demütiger Mann, zu dessen Vermächtnis sein unerschütterliches Engagement für die Schwachen, für soziale Gerechtigkeit und den interreligiösen Dialog gehören.»
Polens Präsident Andrzej Duda: «Er war ein grosser Apostel der Barmherzigkeit, in der er die Antwort auf die Herausforderungen der modernen Welt sah.»
Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter: «Der Heilige Vater war nicht nur ein Freund der Menschen und eine beeindruckende Persönlichkeit. Er auch ein Fussball-Kenner.»
US-Vizepräsident JD Vance: «Ich habe mich gefreut, ihn gestern wiederzusehen, obwohl er offensichtlich sehr krank war. (...) Möge Gott ihm Frieden schenken.»
Nato-Generalsekretär Mark Rutte: «Tiefstes Beileid für die katholische Gemeinde und allen, die von seiner Menschlichkeit berührt waren.»
Indiens Premierminister Narendra Modi: «Papst Franziskus wird Millionen Menschen in der Welt für immer als ein Leuchtfeuer des Mitgefühls, der Bescheidenheit und des spirituellen Muts in Erinnerung bleiben».
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj: «Er verstand es, Hoffnung zu geben, Leiden durch Gebet zu lindern und die Einheit zu fördern. Er hat für den Frieden in der Ukraine und für die Ukrainer gebetet. Wir trauern gemeinsam mit den Katholiken und allen Christen, die bei Papst Franziskus geistigen Beistand suchten. Ewiges Gedenken!»
Russlands Präsident Wladimir Putin: «In all den Jahren seines Pontifikats förderte er aktiv den Dialog zwischen der russisch-orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche sowie die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Heiligen Stuhl.»
So reagieren die Kirchen weltweit
Das lateinische Patriarchat in Jerusalem: «Möge der Herr ihn in sein Reich und seine Herrlichkeit aufnehmen.»
Georg Bätzing, Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz: «In tiefer Trauer verbeugen wir uns vor einem Papst, dem es ein Anliegen war, unter den Menschen zu sein und an die Ränder der Gesellschaft zu gehen.»
Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): «Tief beeindruckend war seine menschliche Nahbarkeit und aufrichtige Bescheidenheit. Er ging stets auf alle Menschen zu.»
(AWP)