Die Forderung kommt für Pierer Mobility und deren Tochtergesellschaft KTM zeitlich ungelegen. So hatten Gläubiger am 25. März einem Sanierungsplan zugestimmt und dabei eine Kassaquote von 30 Prozent akzeptiert, wie letzte Woche bekannt gegeben wurde. Damit muss für eine Sanierung bis am 23. Mai 2025 noch ein Betrag von 600 Millionen Euro aufgetrieben werden, wie es heisst. Die Suche nach Investoren laufe auf Hochtouren.

Derweil hat der Zweiradhersteller KTM die Produktion am 17. März wieder aufgenommen. Dafür habe man sich finanzielle Mittel in Höhe von 50 Millionen Euro verschafft, heisst es weiter. In früheren Mitteilung war von 150 Millionen Euro die Rede gewesen, welche für das Hochfahren der Produktion notwendig seien.

an/rw

(AWP)