Aktuell geht das Paar zu 1,0934 um. Am Mittwochabend standen noch Kurse von 1,0856 zu Buche. Wie die Helaba schreibt, sei entscheidend, ob das Paar sein Impulshoch von 1,0954 knacke. Darüber hinaus könnte sich den Experten zufolge Potenzial bis zur runden 1,10er Marke eröffnen.

Auch zum Franken zeigt sich der Greenback schwächer. Der aktuelle Kurs von 0,8735 Franken liegt um knapp einen Rappen unter den 0,8824 vom Vorabend. Derweil zeigt sich das Euro/Franken-Paar mit aktuell 0,9552 nach 0,9579 am Mittwochabend nur leicht bewegt.

Seit Mittwoch dominiere angesichts der US-Zollankündigung Verunsicherung das Marktgeschehen, heisst es bei der Helaba weiter. Die Risikoaversion sei erhöht und die Volatilität hoch.

Die Ankündigung hoher Importzölle durch die US-Regierung hat bisher zu deutlicher US-Dollar-Schwäche geführt - auch gegenüber dem Schweizer Franken, kommentiert derweil Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank. «Der Markt geht offensichtlich davon aus, dass diese Zölle die US-Konjunktur belasten und/oder die US-Notenbank Fed dem inflationären Effekt nicht hinreichend mittels strafferer Geldpolitik entgegentritt.»

Laut Leuchtmann müsste der Franken wiederum gegenüber dem Euro nachgeben, «weil die US-Zölle für Importe aus der Schweiz (32 Prozent) deutlich höher ausfallen als die Zölle auf Importe aus der EU (20 Prozent).» Hier komme es nun darauf an, wie die jeweiligen Zentralbanken - EZB und SNB - reagieren.

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(AWP)