Die weitere Kursentwicklung beim Euro dürfte laut Experten ausserdem vor allem davon abhängen, wie sehr sich die EZB mit weiteren Zinssenkungen Zeit lasse. Im Vergleich zum Montagmorgen gab die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar auf 1,0816 leicht nach, zum Franken zeigte sie sich indes mit 0,9553 etwas fester. Der US-Dollar legte zum Franken ebenfalls etwas zu und wird zurzeit bei 0,8835 Franken nach 0,8790 am frühen Montag gehandelt.

Die Commerzbank verweist zudem noch auf die gestrigen Zahlen zu den Devisenmarktinterventionen. Diese hätten mit knapp 100 Millionen im vierten Quartal erneut untermauert, dass die SNB momentan eher zurückhaltend interveniert hat. Überraschend seien die Zahlen aber nicht gewesen. «Und angesichts von Donald Trump im Weissen Haus und der Gefahr, aufgrund von Interventionen zur Schwächung des Franken mit Zöllen belegt zu werden, dürfte die SNB auch in den kommenden Monaten eher zurückhaltend intervenieren», schreiben die Experten.

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(AWP)