Viel steht nicht auf der Agenda und auch die US-Börsen geben kaum Impulse. Die Wall Street-Indizes hatten knapp im Minus geschlossen, sich im Vergleich zum Europa-Schluss aber nicht nennenswert bewegt. In China gab es indes Verluste durch Gewinnmitnahmen bei den Techwerten. Im Tagesverlauf stehen nur wenige, zweitrangige Konjunkturdaten an. Derweil könnte der Hexensabbat, also der grosse Eurex-Verfall, an dem sowohl Optionen als auch Futures verfallen, für grössere Bewegungen an den Märkten sorgen.

Der von der Bank Julius Bär berechnete SMI notiert vorbörslich gegen 8.10 Uhr um 0,09 Prozent tiefer bei 13'085,88 Punkten.

Die UBS (-0,1 Prozent) sind einmal mehr Gesprächsthema an der Börse. Denn die Grossbank prüft laut einem Bericht der Nachrichtenagentur «Bloomberg» die Verlegung ihres Hauptsitzes aus der Schweiz ins Ausland. Grund für die Diskussion sind die Forderungen von Politik und Behörden nach einer deutlichen Aufstockung des Kapitals.

Die Aktien von Schwergewicht Nestlé (-0,1 Prozent) könnten sich nach einer Abstufung als Bremsklotz erweisen. RBC hat die Titel des Nahrungsmittelkonzerns nach der zuletzt starken Kursentwicklung auf «Sector Perform» von «Outperform» zurückgestuft.

Derweil wartet Novartis (-0,1 Prozent) mit positiven Nachrichten auf. Die US-Gesundheitsbehörde hat für das Mittel Fabhalta die dritte Zulassung erteilt. Neu darf dieses auch zur Behandlung von Erwachsenen mit der seltenen Nierenerkrankung C3-Glomerulopathie (C3G) eingesetzt werden.

Bei Holcim (-0,1 Prozent auf 100,89 Fr.) bleiben die Barclays-Analysten zurückhaltend. Sie erhöhen vor den anstehenden Kapitalmarkttagen in der kommenden Woche ihr Kursziel leicht auf 84 von 80 Franken, bleiben damit aber unter dem aktuellen Niveau und auch bei ihrer Einstufung «Underweight».

In der zweiten Reihe hat SoftwareOne (-0,2 Prozent) eine ersten Schritt in Richtung der Fusion mit der norwegischen Crayon gemacht. Das deutsche Bundeskartellamt habe den Zusammenschluss für Deutschland genehmigt. Derweil wird Till Spillmann als neuer unabhängiger VR-Präsident nach der Fusion vorgeschlagen.

dm/hr

(AWP)