Nachdem die vergangene Woche vor allem durch die Entscheidungen wichtiger Notenbanken geprägt war, stehen in dieser Woche vor allem verschiedene Stimmungsdaten in den USA und Europa im Fokus. Zudem wird in den USA das bevorzugte Inflationsmass des Fed publiziert, der PCE-Index. Derweil läuft die Berichtssaison langsam aus. Für Unruhe dürfte unterdessen weiterhin die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump sorgen. Erst am Freitag hatte er zwar eine mögliche «Flexibilität» bei Zöllen angedeutet, bekräftigte aber gleichzeitig den 2. April als Frist für gegenseitige Zölle.

Der von der Bank Julius Bär berechnete SMI notiert vorbörslich gegen 8.10 Uhr um 0,42 Prozent höher bei 13'130,88 Punkten. In der vergangenen Woche hatte das Barometer 1,2 Prozent hinzugewonnen.

Die Märkte befänden sich derzeit in einer Art Seitwärtsphase, in der etwa auch der SMI zwar Sichtkontakt zum Rekordhoch halte, weiterhin aber Korrekturrisiken bestünden, heisst es im Handel.

Auf Unternehmensseite ist das Nachrichtenaufkommen zum Wochenstart dünn. In der Wochenend-Presse gehörten die Mutmassungen über einen Wegzug der UBS (+0,6 Prozent) ins Ausland erneut zu den beherrschenden Themen. Laut «NZZ am Sonntag» würde dies die Bank 10 Milliarden Franken kosten.

Als einziger SMI-Wert weisen Givaudan vorbörslich ein Minus von 1,1 Prozent oder 44,57 Franken auf. Allerdings werden die Papiere an diesem Tag ex-Dividende (70,00 Fr.) gehandelt, so dass die Abgaben rein optischer Natur sind.

In den hinteren Reihen gibt es vorbörslich auch keine nennenswerten Ausreisser. Oerlikon (+0,6 Prozent auf 4,15 Fr.) werden durch einen Analystenkommentar der UBS etwas in den Fokus gerückt.

hr/ra

(AWP)