Am Mittwoch, dem 2. April, will US-Präsident Donald Trump die neuen Zölle vorstellen. Am Sonntag hatte er gesagt, dass die Zölle alle Länder umfassen würden und nicht nur eine kleinere Gruppe von zehn bis 15 Ländern mit den grössten Handelsungleichgewichten. Unsicher ist, ob und wie die EU antworten wird. Es sei wohl besser, den von Trump genannten «Tag der Befreiung» abzuwarten, sagt ein Händler. Impulse könnten zudem von Konjunkturdaten ausgehen.
Der Leitindex SMI notiert gegen 9.15 Uhr um 1,16 Prozent tiefer bei 12'691,72 Punkten. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, büsst 1,30 Prozent ein auf 2047,15 und der breite SPI um 1,15 Prozent auf 16'899,96 Zähler. Sämtliche 30 SLI-Werte geben nach.
Den stärksten Abschlag gibt es bei den Aktien von ABB (-3,3 Prozent oder 1,56 Fr.). Mehr als die Hälfte davon ist dem Dividendenabgang von 0,90 Franken je Aktie geschuldet.
Dahinter folgen die Technologietitel Logitech (-3,2 Prozent) und VAT (-2,3 Prozent), die Finanztitel UBS (-2,3 Prozent), Partners Group (-2,2 Prozent) und Julius Bär (-1,3 Prozent). Auch die beiden Luxusgüter-Aktien Richemont (-1,4 Prozent) und Swatch (-1,8 Prozent) geben deutlich nach. Bei diesen beiden dürfte sich wohl auch eine Kurszielsenkung von HSBC negativ auswirken.
Aber auch die defensiven Werte wie Lindt&Sprüngli PS (-0,2 Prozent), Nestlé (-0,3 Prozent), Givaudan (-0,5 Prozent), und Alcon (-0,6 Prozent) können sich den Abgaben nicht entziehen. Letzteren hilft auch der Start eines Aktienrückkaufprogramms im Umfang von bis zu 750 Millionen am morgigen Dienstag nur wenig.
Auf den hinteren Rängen geben Varia US Properties (-4,0 Prozent) deutlich nach. Das Immobilienunternehmen will die Dividende ausfallen lassen. Leonteq (-12,3 Prozent oder 2,40 Fr.) werden Ex-Dividende von 3,00 Franken je Aktie gehandelt.
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(AWP)