Zum Franken hat sich der Euro im Tagesverlauf abgeschwächt. Am Abend notiert er mit 1,0461 weiterhin klar unter 1,05 Franken. Deutlich schwächer zeigt sich der Dollar auch zum Franken. Er wird zu 0,9136 Franken gehandelt.
Dominiert wird das Geschehen durch die Inflationsentwicklung in den USA. Die Verbraucherpreise stiegen dort gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,0 Prozent. Es ist die höchste Inflationsrate seit dem Jahr 1982. Analysten hatten dies erwartet. Einige Händler hatten aber wohl mit einem noch deutlicheren Anstieg gerechnet. Der Dollar geriet daraufhin zu allen wichtigen Währungen unter Druck.
Zuletzt hatte sich nach Äusserungen von US-Notenbankchef Jerome Powell unter den Anlegern die Ansicht verfestigt, dass die Fed mit ihren geldpolitischen Massnahmen die hohe Inflation in den Griff bekommen kann, ohne den konjunkturellen Aufschwung zu gefährden. Mittlerweile gehen die Finanzmärkte von mindestens drei Zinserhöhungen in den USA in diesem Jahr aus. Die neuen Daten verstärkten zumindest die Zinserhöhungserwartungen nicht noch weiter.
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(AWP)