Etwas Sorgen bereite den Anlegern auch die geldpolitische Straffung durch die US-Notenbank und die inverse Zinskurve, meinte ein weiterer Experte. Vor diesem Hintergrund dürfte denn auch das am (morgigen) Mittwoch anstehende Fed-Protokoll schon seine Schatten vorauswerfen. Zuvor stehen auf Datenseite an diesem Nachmittag weitere Stimmungsdaten im Fokus. So steht in den USA der ISM-Index des Nicht-Verarbeitenden Gewerbes auf der Agenda.
Der SMI notiert gegen 09.15 Uhr um 0,05 Prozent tiefer bei 12'334,83 Punkten. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind und die Schwergewichte ein geringeres Gewicht haben, verliert 0,26 Prozent auf 1935,70 Zähler. Dagegen tritt der breite SPI mit +0,02 Prozent auf der Stelle bei 15'759,41 Zählern. Im SLI stehen 24 Verlierern lediglich sechs Gewinner gegenüber.
Dass der Markt nicht tiefer im Minus steht, verdankt er einmal mehr den Schwergewichten. So gewinnen Nestlé (+0,5%) und Roche (+0,3%) erneut hinzu, während sich Novartis (-0,1%) in einer engen Spanne um den Vortagesschluss bewegen. Ein Endspurt der drei hatte bereits zum Wochenstart zu einem deutlichen Plus beigetragen.
Dem stehen Abgaben von 1,8 Prozent beim Sensorenhersteller AMS Osram gegenüber. Zwar kommen die neuen Margenziele des Unternehmens grundsätzlich gut an, Euphorie gebe es aber keine. Nach den Vorschusslorbeeren vom Vortag nähmen Anleger vielmehr Gewinne mit, heisst es im Handel.
hr/uh
(AWP)