Anhaltend hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung hätten den Gewinn von Huawei dagegen deutlich gedrückt, teilte der chinesische Technologiekonzern am Montag mit. Ausserdem sei der Vorjahreswert durch den Verkauf der Smartphone-Marke Honor verzerrt worden.
Der Konzernerlös stieg den Angaben zufolge um 22,4 Prozent auf umgerechnet 105,19 Milliarden Euro. Knapp die Hälfte davon steuerte die Telekom- und IT-Ausrüstungssparte bei, die um knapp fünf Prozent wuchs. Das Geschäft mit Smartphones und anderen Elektronik-Artikeln legte dagegen um 38 Prozent auf umgerechnet 43,16 Milliarden Euro zu. Die Erlöse mit Fahrassistenz-Systemen lagen mit 3,36 Milliarden Euro viereinhalbmal so hoch wie vor Jahresfrist. Das Nettoergebnis schrumpfte dagegen um 28 Prozent auf 7,97 Milliarden Euro.
Huawei spielt eine Schlüsselrolle im technologischen Wettstreit zwischen den USA und China. Trotz zunehmend verschärfter Beschränkungen für Hochtechnologie-Exporte in die Volksrepublik sorgt der Konzern mit leistungsstarken Smartphones und Spezialprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) immer wieder für Furore.
(Reuters)