Bereits am Vorabend hatten die Erdölpreise von einem deutlich schwächeren Dollar profitiert, der die Nachfrage nach Rohöl wechselkursbedingt steigen liess. Auslöser waren Bemerkungen von US-Notenbankchef Jerome Powell. Zwar hob die Federal Reserve den Leitzins erneut stark an und deutete auf weitere Anhebungen hin. Allerdings machte Powell den künftigen Kurs von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Die Kurserholung des Dollar am Donnerstag belastete die Ölpreise allerdings nicht.
Am Mittwoch hatten auch neue Lagerdaten aus den USA die Ölpreise gestützt. Nach Zahlen des US-Energieministeriums sind die landesweiten Erdölbestände in der vergangenen Woche so deutlich gefallen wie seit zwei Monaten nicht mehr. Fallende Bestände sorgen meist für steigende Ölpreise, weil sie für ein knapperes Angebot oder eine stärkere Nachfrage stehen können./jsl/bgf/zb
(AWP)