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Archiv für die Kategorie ‘Zzzzzzzuper!’

Swisscom testet Temporär-Büro

08.10.2009 von Peter Wolf

Cocoon ist eine knapp ein Jahr alte Idee, die sich jetzt an der ITU Telecom World in Genf
manifestiert hat. In Form eines schalldichten Containers mit ergonomischem Stuhl,
höhenverstellbarem Tisch und PC-Peripherie. Und Breitbandzugang.

(Bunte Farbe dank Philips Living Colors )

Geplant ist, solche kurzfristig und für kurze Zeit benutzbaren Arbeitsräume an
hochfrequentierten Orten aufzustellen (Flughäfen, Bahnhöfe), aber auch in
Shoppingcentern, so dass der Gatte sich dorthin zurückziehen kann statt auf dem
Husband Chair ( Definition bei Urban Dictionary ) zu vergammeln, während die Gattin
shoppt.

Innert zwei Wochen zusammengeschreinert, wird der Container den
Messebesuchern gratis zur Verfügung gestellt und man befragt sie nach ihren Wünschen und
Erwartungen. Swisscom machts richtig: Nicht nur die ganze Zeit herumbrainstormen
und workshoppen, sondern irgendwann mal einen Prototypen bauen und Erfahrungen
damit sammeln.

Beste Klickstrecke ever…

01.07.2009 von Peter Wolf

Dann klickt mal schön auf diesem Ad von Pringles (Englischkenntnisse von Vorteil):

Klicketyklick...

(via Philipp Bühler)

IBM und ETH bauen seit heute ein Forschungszentrum für Nanotechnologie

02.06.2009 von Peter Wolf

Pressemitteilung hier:

IBM UND ETH ZÜRICH LEGEN GRUNDSTEIN FÜR GEMEINSAMES NANOTECH-CENTER

Nächster Schritt in strategischer Partnerschaft

Zürich, 2. Juni 2009. Die ETH Zürich und das IBM Forschungslabor Zürich haben heute den Grundstein für ein gemeinsames Forschungszentrum für Nanotechnologie auf dem Gelände der IBM in Rüschlikon gelegt. Der Neubau umfasst 6000 m2, davon allein 900 m2 Reinraumfläche, und stellt ab 2011 eine erstklassige Forschungsumgebung zur Verfügung. Die Investition ist Teil einer strategischen Partnerschaft beider Institutionen und stellt einen Gewinn für den Wissens- und Wirtschaftsstandort Schweiz dar. Eine Zusammenarbeit steht auch weiteren interessierten Partnern offen.

Vor rund einem Jahr haben das IBM Forschungslabor und die ETH Zürich eine strategische Partnerschaft im Bereich der Nanowissenschaften angekündigt. Zentrales Element der Zusammenarbeit ist der Bau eines neuen Forschungslabors für Nanotechnologie auf dem Gelände der IBM in Rüschlikon. Heute Vormittag haben Vertreter der beiden Institutionen den Grundstein für dieses zukunftsweisende neue Gebäude gelegt. Rund 400 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wohnten dem Anlass bei. In seinem Grusswort betonte der Zürcher Regierungsrat Dr. Thomas Heiniger: «Der Grundstein für das gemeinsame Nanotech-Labor von ETH Zürich und IBM, den wir heute legen, ist ein weiterer Meilenstein für die Profilierung unseres Kantons als weltweit führender Forschungs- und High-Tech-Standort. Solche mutigen Investitionen sind die beste Antwort auf die schwierige Wirtschaftslage, in der wir uns derzeit befinden.»
(more…)

Schönes Collaboration-Beispiel: Song Around The World

28.05.2009 von Peter Wolf

Nicht ganz taufrisch, aber ich bin jetzt erst darauf gestossen, und es ist ein berührend schönes Beispiel für weltweite collaboration. Bis zum Schluss anschauen und den Ton aufdrehen:

Playing For Change | Song Around The World “Stand By Me” from Concord Music Group on Vimeo.


(via gizmodo.com)

Und hier  noch der brandneue Song

Playing For Change: Song Around The World “Chanda Mama” from Concord Music Group on Vimeo.

Superpanoramakamerahandy

23.10.2008 von Peter Wolf

Das MotoZine ZN5 hat eine hervorragende Funktion für Panorama-Fotos. Sie besteht im Wesentlichen aus einem roten Quadrat.

Man schiesst das erste Bild, schwenkt nach rechts und das Quadrat bewegt sich synchron dazu nach rechts, bis es sich mit dem nächsten weissen Quadrat überlappt. Dann löst die Kamera automatisch das nächste Bild aus. Man schwenkt weiter zum dritten Quadrat, die 5-Megapixel-Kamera schiesst ein weiteres Bild und setzt anschliessend die drei Telbilder zu einem perfekten Panorama zusammen. Das dauert ein bisschen. Aber es war noch nie einfacher, Panoramafotos zu schiessen.

  • Einmal auslösen,
  • nach rechts schwenken,
  • die Kamera im richtigen Moment auslösen lassen
  • und fertig.

Panorama-Aufnahme des Bahnhofs Stadelhofen, mit dem ZN5 geschossen:

Panorama-Bild Bahnhof Stadelhofen in gross

(Bild: Markus Zitt)

Geschüttelt, nicht gerührt?

Ein Wermutstropfen ist jedoch die unbedarfte Übersetzung:

Schieberegler werden nicht gedrückt, sondern geschoben!

Schieber

Neue OtterBox-Schutzhüllen für iPhone und BlackBerry

07.10.2008 von Peter Wolf

Von OtterBox gibts zwei neue Schutzhüllen, die ich natürlich gleich ausprobieren musste:

Links fürs iPhone, rechts für den neuen BlackBerry Bold (je rund 50$).

Erstes Fazit: Super! Und sie sehen auch noch stark aus!

Mehr Text und Bilder in meinem Beitrag auf der Unterhaltungselektronik-Plattform E360.ch.

Meinen Bericht über die OtterBox für den BlackBerry Curve gibts hier.

Handy vs. Digicam

06.10.2008 von Peter Wolf

Als sich kürzlich jemand bei mir über seine digitale Kompaktkamera beschwerte (dass sie zu gross sei, die Batterie nie geladen, wenn man sie braucht und überhaupt) und ich ihm daraufhin riet, er solle sich doch ein schlaues Kamerahandy kaufen: Da wurde mir wieder mal bewusst, wie doch die Kameraindustrie mit ihren Kompaktmodellen an den Bedürfnissen der User vorbeizielt.

Denn was möchten die mit ihrer Knipskamera tun? “Fotografieren, zu Hause mit dem PC verbinden, Bilder ins Webalbum hochladen und den Verwandten und Bekannten den Link dazu schicken. Nix drehen, schneiden, nachbearbeiten.”

Das wollen die knipsenden Konsumenten wirklich: Freudige Ereignisse festhalten und mit Freunden teilen. Derweil die Hersteller sich einen Megapixelkrieg liefern.

Immer öfter lasse ich meine Kompaktkamera daheim und nehme nur ein 5-Megapixel-Kamerahandy mit. Dieses hat den Vorteil, dass es von überall Daten übertragen kann. Dank der Gratis-Software PictureSync sogar augenblicklich. Ich brauche keinen Computer mehr, um die Bilder hochzuladen. Das macht mein Handy automatisch schon vor Ort (Software einrichten: SMS mit «MPW» an +41 76 55 88 000 oder mit dem Handybrowser get.mpw.ag besuchen). Unterdessen bastelt die Kameraindustrie immer noch an autistischen Produkten, die weder mit Handys noch mit W-LAN-Hotspots Verbindung aufnehmen können.

Übrigens: die Zahl der Handymodelle, die dank GPS den Ort der Aufnahme auch gleich aufzeichnen, hat die Zahl der Kameras mit denselben Fähigkeiten längst überholt.

Ersatzstrom immer dabei

02.10.2008 von Peter Wolf

Eine der grössten Klagen über Mobiltelefone betreffen deren eingeschränkte Akkulaufzeit (im Speziellen beim iPhone, das mir öfter schon am frühen Nachmittag die Zunge rausstreckt, indem es meldet, dass weniger als 20 Prozent Ladung vorhanden seien). Doch auch anderen Telefonen kann der Schnauf früher als erwartet ausgehen, vor allem wenn man ihre Möglichkeiten exzessiv nutzt. Bluetooth, GPS, Mediaplayer, W-Lan und Hintergrundbeleuchtung saugen halt alle am Akku.

Bei den meisten Handys kann man ja zum Glück den Akku auswechseln, somit hilft es, einen geladenen Ersatzakku dabei zu haben. Wer öfter Geräte wechselt oder mit mehreren unterwegs ist, hat allerdings mit der Zeit eine rechte Sammlung an Zusatzakkus beisammen, die das Portemonnaie belasten (und nach Ausmusterung die Umwelt). Den Zweitakku immer wieder zu laden, ist ausserdem mühsam. Praktischer ist daher eine Lösung, die für mehrere Produkte taugt.

Im mobilen Einsatz sehr bewährt hat sich bei mir der faustgrosse Universal USB AC Charger von Philips (Typ SCM7880, 70 Franken). Einerseits kann man bei ihm den Netzstecker auf der Rückseite herausklappen, ihn in eine Steckdose stecken und ihn als normales Ladegerät für Handys benutzen, die sich via USB-Kabel laden lassen (ein paar Adapter liegen bei, fürs iPhone muss man ihn sich selber besorgen, funktioniert aber auch).

Und wenn er nicht andere Geräte auflädt, dann lädt er sich selber. Er hat nämlich auch selber einen 1000-mAh-Akku eingebaut. Ist dieser voll geladen, liefert er als Reservestromgerät einem schlappen Handy oder MP3-Player bis zu 15 Stunden Energie.

Fernheilung dank LogMeIn

15.07.2008 von Peter Wolf

Wer jemals versucht hat, einem ungeübten Anwender telefonischen Computersupport zu geben, weiss wie frustrierend das ist.
Ein “Lies mir mal vor, was auf dem Bildschirm steht” führt in der Regel dazu, dass man jedes einzelne Wort auf dem Screen vorgelesen bekommt. Plus den Inhalt willkürlich aufploppender Fenster von Antivirenprogrammen und Ähnlichem. Und natürlich führen konkrete Fragen nach Konfigurationen oder Settings zu nichts.
Also muss man sich am Telefon Schritt für Schritt mit dem Hilfesuchenden durch das entsprechende Programm durchtasten, bis man zur Stelle mit dem Stolperstein gelangt. Und kommt sich dabei vor wie ein Trockenschwimmer beim Blindschach.

So erging es mir dieses Wochenende, als mich meine Mutter wegen Mailproblemen auf ihrem Computer anrief. Eine Weile lang gings ja noch gut mit Raten, wo die verschiedenen Einstellungen vorzunehmen sind und wie sie heissen mögen. Dann aber musste ich selber den Computer aufstarten, das entsprechende Mailprogramm herunterladen und installieren, bevor ich weitere Anweisungen geben konnte.

Zum Glück hatte ich grad den neuen Compaq Laptop im Test, dessen eingebauter Internetzugang über Swisscoms HSPA-Mobilfunknetz sogar unterwegs solchen Support möglich macht. Irgendwann aber reichte die Kraft des gesprochenen Wortes nicht mehr aus: Ich musste sehen, was da auf dem anderen Bildschirm nicht klappen wollte. Und siehe da: Ich schaffte es, meine Mutter durch die Installation einer entsprechenden Software zu lotsen.

Was mit dem MSN Messenger nie geklappt hat, das schaffte LogMeIn.

Man eröffnet selber ein kostenloses Testkonto, klickt kurz auf den zugemailten Link, lädt die Software herunter und dirigiert dann die Hilfesuchende Person auf www.logmein.com, lässt sie mit dem selben Konto einloggen, auf Produkte, LogMeIn Free gehen, auf “Jetzt herunterladen” klicken, die Software sich installieren lassen und ein Passwort eingeben. Dann kann man sich damit auf dem fremden PC anmelden und mit der Maus dessen Maus steuern. Das ging übers HSPA-Netz hervorragend und das Problem konnte gelöst werden.

Der Service kostet nach dem Test ein bisschen - aber das lohnt sich allemal.