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Archiv für die Kategorie ‘Web’

Mein erstes Twinterview - mit IBM zum Thema Web 2.0

18.11.2009 von Peter Wolf

Twinterview zwischen Peter Wolf, Ringier und Urs Schollenberger (IBM Schweiz)/Tony Wehrstein (IBM Schweiz)

Thema des Gesprächs war „Trends im Web2.0“ - das Interview fand auf den Twitterkanälen IBMCH und WOLF statt – die Herausforderung war, sowohl Frage wie auch Antwort in je 140 Zeichen zu formulieren (wir haben bewusst auf Hashtags verzichtet, was sonst noch weniger Zeichen zugelassen hätte).

Peter Wolf: Grosse Firmen nehmen Web2.0 ersnst: An der SAP-Konferenz gabs gar reservierte Sitze für Blogger. Was macht Ihr so?

Tony Wehrstein: Richtig. Bei der Lotusphere 2009 waren 150 User, die live gebloggt, getwittert haben - der Info-Fluss war besser, als je zuvor.

Peter Wolf: Interessant, das wusste ich nicht (die erste Lotusphere seit langem, an der ich nicht teilnahm). Hattet Ihr spezielle Hashtags dafür?

Urs Schollenberger: Schade, dass Du nicht dabei warst - Hashtag war #Lotusphere09 Damit konnte man auch Live Infos aus den Key-Sessions bekommen.

Peter Wolf: “Older tweets are temporarily unavailable.” - Schade, hätte ich mir gerne rasch angesehen, aber Twitter klemmt gerade.

(Einwurf von Klaus Bild: btw, war #ls09 für twitter & wird nächstes jahr #ls10 sein)

Urs Schollenberger: Thanks - richtiges Hashtag war natürlich: #ls09

Peter Wolf: Danke. Gab es auch richtige Interaktion? Haben Speaker während ihres Vortrags auf Twitter gecheckt, wie ihre Rede ankam?

Tony Wehrstein: Eine Umfrage ergab: 20% der Vortragenden auf der #ls09 haben während ihrer Sessions AUF DER BÜHNE getwittert.

Peter Wolf: : - ) In der einen einen Hand den Laserpointer, in der anderen das Handy?

Tony Wehrstein: Das ist Multitasking ;-> Nein - meistens waren zwei Personen auf der Bühne. Während einer vorträgt, twittert der andere.

Peter Wolf: Es gibt ja Kommunikationstrainer, die Speakern empfehlen, RealTime via Twitter zu checken, wie sie beim Publikum ankommen…

Tony Wehrstein: Web2.0 erhöht die Interaktivität, Für grosse Veranstaltungen mag das realtime twittern gut sein (#ls09) bei kleineren ist das fraglich-

Peter Wolf: …ausser man verlegt sich komplett auf Compunication, so dass grad alle Anwesenden miteinander Instantmessengern… : - )

Urs Schollenberger: in dem Fall würden wir das bequemere Web-Conferencing anbieten und empfehlen… ;->

Peter Wolf: Genau, war auch nur halbernst gemeint. Aber das Q&A am Ende könnte man ja gut via Twitter oder Facebook-Chat abwickeln.

Tony Wehrstein: Genau - das ermöglicht “instant feedback” und regt sicher interessante Diskussionen an. Hashtag und Twitter sogar eher als FB.

Peter Wolf: Das denke ich auch. Und sicher auch interaktiver und transparenter als via SMS, die auf eine Leinwand gebeamt werden.

Peter Wolf: Als Abschlussfrage: Was haltet Ihr von dieser Form, ein Interview via Twitter zu führen? Was sind die Learnings (Hashtag, etc.)?

Urs Schollenberger: Form: sehr gut - ist nicht 1:1, sondern 1:many. haben zB von @bloggingtom direkt feedback bekommen. Hashtag muss sein wg Struktur …

Tony Wehrstein: … learning ausserdem: 140 Zeichen zwingen zur Präzision.

Peter Wolf: Ja, denke ich auch. Hashtag ermöglicht auch, mehrere Stränge gleichzeitig zu führen, sonst zieht sich das Ganze so in die Länge.

Tony Wehrstein/Urs Schollenberger: Vielen Dank für das Twinterview - war eine sehr interessante Erfahrung. Sollten wir wiederholen… ;-> Tony (@tweh) & Urs

Peter Wolf: Das müssen wir unbedingt wiederholen. Und dann unter verschärften Bedingungen: Beide Off-Deck, nur mit dem Smartphone und unterwegs!

Tony Wehrstein/Urs Schollenberger: Da sind wir doch gleich dabei…

Swisscom testet Temporär-Büro

08.10.2009 von Peter Wolf

Cocoon ist eine knapp ein Jahr alte Idee, die sich jetzt an der ITU Telecom World in Genf
manifestiert hat. In Form eines schalldichten Containers mit ergonomischem Stuhl,
höhenverstellbarem Tisch und PC-Peripherie. Und Breitbandzugang.

(Bunte Farbe dank Philips Living Colors )

Geplant ist, solche kurzfristig und für kurze Zeit benutzbaren Arbeitsräume an
hochfrequentierten Orten aufzustellen (Flughäfen, Bahnhöfe), aber auch in
Shoppingcentern, so dass der Gatte sich dorthin zurückziehen kann statt auf dem
Husband Chair ( Definition bei Urban Dictionary ) zu vergammeln, während die Gattin
shoppt.

Innert zwei Wochen zusammengeschreinert, wird der Container den
Messebesuchern gratis zur Verfügung gestellt und man befragt sie nach ihren Wünschen und
Erwartungen. Swisscom machts richtig: Nicht nur die ganze Zeit herumbrainstormen
und workshoppen, sondern irgendwann mal einen Prototypen bauen und Erfahrungen
damit sammeln.

Live bei der Musical-Premiere - dank Internet nie ausverkauft

27.08.2009 von Peter Wolf

Morgen ist Premiere des Edgar-Allen-Poe-Musicals in Halle. Wer dabei sein will und nicht kann, der kann jetzt doch, wenn er eine Breitbandverbindung hat.

(YouTube-Kanal von LiveMusical)

Live’Musical heisst der Pay-Per-View-Service, der Musical-Fans einen Echtzeit-Zugang zu Live-Events verschafft. Via Live-Stream kann man diese Veranstaltungen im eigenen Wohnzimmer geniessen. Der Stream steht in drei verschiedenen Auflösungen bis zu High-Definition zur Verfügung und wird aus dem Bild von vier Kameras zusammengemischt.

Als kostenpflichtiges Bonusmaterial gibts Exklusiv-Interviews mit Schauspielern
und Produzenten, ein Making Of, Blicke hinter die Kulissen.

Technische Angaben:

www.live-musical.com
Beginn der Übertragung aus der Oper Halle: Freitag, 28. August 2009, 19:00 Uhr
Beginn der Aufführung: 19:30 Uhr, Ende der Übertragung: ca. 23:30 Uhr
Preis für Live-Übertragung via Internet, inklusive Archiv-Zugriff: 9 Euro

Google Street View jetzt auch in der Schweiz

18.08.2009 von Peter Wolf

Heute kündigte Google den offiziellen Start von Street View in der Schweiz an.

Seit mindestens April ist Google in der Schweiz am Strassen abfotografieren, wie mein Bild vom 9. April 2009 am Zürcher Central zeigt (die Autonummer wurde von mir mit einer hochkomplexen Verpixelungssoftware unkenntlich gemacht):

Jetzt sind unter anderem Zürich, Bern und Genf (und deren Umgebung) fertig erfasst und bearbeitet und können aus Google Maps heraus benutzt werden, wie Product Manager Raphael Leiteritz anhand einer Routenplanung demonstrierte:

Street View funktioniert auch auf mobilen Geräten wie zum Beispiel dem BlackBerry, dem Android oder dem iPhone:

Hier ist Google in der Schweiz zu Hause.

Und so siehts in Street View auf dem iPhone aus, wenn man auf das orange Manöggeli links des Namens tippt:

(Thomas Benkö und Benny Rüegg vom Blick haben ein Erklärfilmchen zu Street View auf dem iPhone erstellt: Hier klicken.)

Erste Partner, die Street View in der Schweiz verwenden, konnte Google auch schon präsentieren:

Homegate und Schweiz Tourismus (unten):

So sieht übrigens die Street-View-Kamera von Nahem aus:

Service für Online-Backup und Datenvererbung gestartet

23.06.2009 von Peter Wolf

Ich habe soeben die Macher von DataInherit.com getroffen, einem interessanten neuen Service, der heute gelauncht hat: Es ist nicht nur ein Online-Backup (mit Rechenzentrum in der Schweiz), sondern man kann damit auch zu definierende Daten oder Passwörter frei wählbaren Personen zukommen lassen, wenn man selber schon nicht mehr dazu in der Lage ist (Koma oder Ableben).

Dieses Dreieinhalbminutenvideo erläutert die Idee dahinter recht gut.

Werde das Ganze mal mit einem kostenlosen Testaccount durchspielen.

In den Schnee mit RFID

03.12.2008 von Peter Wolf
CEO George Egloff (ganz links) mit Vertretern der beteiligten Firmen. (Bild: Peter Wolf)

Ticketcorner stellte heute eine RFID-Lösung vor, dank der man für 50 Schweizer Wintersportgebiete die Tickets per Internet buchen kann und sich dann vor Ort mit einer der folgenden Karten kontaktlos ausweisen kann: Postfinance, Coop Supercard, Ticketcorner V.I.P. Card und TCS-Karte.

Blick online hat das Video dazu (hier klicken).

Pressemitteilung von Ticketcorner nach dem Break:

(more…)

Bei Swisspoll ist eine eigene Meinung gefragt

15.08.2008 von Peter Wolf

Swisspoll ist ein Internet-Start-up, das zur Meinungsplattform der Schweiz werden will.

Internet-User können ihre Meinungen kundtun, indem sie auf Multiple-Choice-Fragen antworten.

Jeder kann solche Polls erstellen und im Netz platzieren kann.

Für die Gratisversion sammelt man Punkte durch Beantworten fremder Fragen, bis man genug Guthaben zusammen hat, das es einem erlaubt, selber Fragen zu platzieren.

Hier ein Beispiel einer solchen Umfrage:

Swisspoll Beispiel einer Frage mit Antwort

Das Interessante bei den Antworten ist, dass man immer selber abchecken kann, wie weit daneben man mit der eigenen Meinung liegt.

BLICK mobile auf dem BlackBerry

14.08.2008 von Peter Wolf

Dies ist die bequemste Möglichkeit, den BLICK auf dem BlackBerry zu konsumieren:

Installieren Sie sich das BLICK Desktop-Icon, ein klitzekleines Programm, das sich auf dem BlackBerry-Schreibtisch ablegt und beim Anklicken selbständig Browser und Blick-mobile-Webseite aufstartet.
So geht’s:
Surfen Sie mit dem BlackBerry auf

http://logodb.ringier.ch/blick/mobile/bb/BlickMobile.jad

1 ) Unter dieser Adresse können Sie die kleine BLICK-Applikation herunterladen.

2 ) Setzen Sie das Häkchen bei “Einrichten von Anwendungsberechtigungen”:
3 ) Das Programm meldet, dass es eine Änderung der Rechte angefordert hat:
4 ) Schauen Sie sich diese an und speichern Sie:
5 ) Der Installation der Anwendung können Sie bedenkenlos zustimmen:
6 ) Und schon startet der Download:

7 ) Nach dem Herunterladen wird die Anwendung automatisch installiert und kann mit Klick auf “Ausführen” auch direkt gestartet werden:

8 ) Fortan steht Ihnen auf dem Desktop Ihres BlackBerry der Zugang zur BLICK-Mobile-Seite mit einem Klick zur Verfügung:

Das Symbol kann mit “Menü” -> “Verschieben” auch an eine andere Stelle des Desktops geschoben werden.

Wo ist die mobile Mannschaftsaufstellung?

08.06.2008 von Peter Wolf

Was will man wohl als durchschnittlich talentierter Fussballzuschauer mit dem internetfähigen Handy auf den Display holen, wenn man am Fussball schauen ist?

Sicher nicht den Liveticker. Der ist was für Leute, die überhaupt nicht schauen können. Und wer überhaupt nicht schauen kann, der braucht auch nicht einen Liveticker, der für eine Halbzeit grade mal zwei, drei Ereignisse zu vermelden hat. Der kann sich auch von dem SBB informieren lassen, die es gestern im Zug von Basel nach Zürich geschafft hat, 27 Minuten nach Spielende Portugal - Türkei “eine Information für Fussballfans” über die Lautsprecher durchzugeben und den Endstand zu vermelden. Was zumindest in unserem Wagen zu Heiterkeit und “danke, aber ich habe selber SMS”-Rufen führte.

Nein, was man gerne auf dem Handydisplay hätte, wäre die Mannschaftsaufstellung. bloss die habe ich weder mit googlen, noch auf BLICK mobile und auch nicht auf dem Euro2008 guide powered by Swisscom gefunden (Stichwort EURO an 266 senden, funktioniert nicht auf dem BlackBerry).

Es ist übrigens noch interessant, den Match gleichzeitig via BluewinTV auf dem grossen Fernseher und auf dem kleinen N77-Handy zu schauen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit des Österreich-Spiels war das Handy eine halbe Sekunde schneller, plötzlich jedoch wechselte es und der Fernseher lag rund eine halbe Sekunde vorn.

Die einzige Methode, die Mannschaftsaufstellung auf dem Handydisplay zu haben, besteht wohl darin, sie mit der eingebauten Kamera bei Spielbeginn abzufotografieren.

Nachtrag:
Jetzt (25. Minute des GER - POL Spiels) hinkt das N77-Handy jedoch fast drei Sekunden hinter der Fernseher-Version von BluewinTV her.

Rasant durchs mobile Internet mit dem neuen Opera mini

28.04.2008 von Peter Wolf

Wie beim Surfen am PC lohnt es sich auch beim mobilen Internet nutzen, einen zweiten Browser an Bord zu haben. Opera Mini läuft auf vielen Handys und ist einfach zu bedienen.

Obwohl mein BlackBerry bereits einen recht guten Browser enthält, greife ich oft auf den neuen Opera Mini 4.1 beta zurück, weil er gewisse Seiten einfach besser darstellt und oft schneller ist (herunterladbar vom Handy aus unter mini.opera.com/beta). Auch auf dem Sony Ericsson K660 habe ich diesen Browser installiert und benutze ihn gerne.

Sehr praktisch ist das “Power Scrolling” genannte Navigieren durch die Seite: Taste 8 blättert nach unten, die 2 nach oben, 4 und 6 nach links und rechts (also mit den kreuzartig angeordneten Tasten). Das geht auch einhändig sehr einfach.

Mit Druck auf 1 kann man wählen zwischen normaler Ansicht und Handy-optimierter Darstellung. Gerade bei letzterer ist es enorm praktisch, mit der Taste 8 rasch durch eine Seite zu rasen und sie so durchzuchecken.

Unter www.operamini.com gibt es Download-Anleitungen für Dutzende von Mobiltelefonmodellen von BlackBerry über Nokia bis Sony Ericsson. Für viele Mobiltelefone ist das aber nicht mal nötig: Einfach mit dem Handybrowser auf http://mini.opera.com surfen und die kleine Datei herunterladen (für den BlackBerry ist sie zum Beispiel knapp 180kB gross).