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Archiv für die Kategorie ‘Unterhaltungselektronik’

Was ist Schn.ans?

16.10.2009 von Peter Wolf

Diesmal Leserbeiträge zum Thema vollk. besch. Abk. von bekl. Herst.:

(weitere bescheuerte AbkĂĽrzungen gibts hier:

Nokias vollk. bekl. Abk. am Bsp. E75

und hier:

Auch Canon schaffts, trotz genĂĽgend Platz vollkommen bekloppte AbkĂĽrzungen zu verwenden )

Aber nun zu den Einsendungen:

1) Was zum Kuckuck ist Schn.ans?

Eingeschickt von David Lee (www.digitalliving.ch), gefunden auf seiner Samsung ST1000 Kompaktkamera mit “tötsch-screen, gps, wlan, etc.”

Ganze Story hier:
http://www.pctipp.ch/index.cfm?pid=1288&pk=49253

2) Stephan Gublers Xbox vollführt während des Updates einen interessanten Sinneswandel, was vollk. bekl. Abk. angeht:

Das Internet wandert in den Fernseher

03.09.2009 von Peter Wolf

Erster Eindruck heute an der IFA in Berlin vom Philips NetTV, das Teile des Internets auf den Fernsehschirm bringen sollte:

Ein bisschen langsam. Und ein bisschen langweilig.

Im Vergleich zu AppleTV, das mir immer noch als Referenz dient, ist es komplizierter zu bedienen (was auch an der Zuvieltastenfernbedienung liegt) und reagiert träger (was am 500 MHz-Prozessor liegen mag).

Es lässt sich nur mit den neuen Philips-Fernsehern konsumieren, in denen die NetTV-Fähigkeit eingebaut ist (also ab der 8000er Serie) und läuft also eher als Kollateral-Schmankerl mit.

Mehrere Hersteller haben webfähige Fernseher im Angebot. Die einen starten zögerlich wie Samsung, andere ambitiös wie Panasonic, deren “VieraCast” Video auf Abruf mit Inhalten von EuroSport, der Tagesschau, Bloomberg und anderen bietet. Auch “NetTV” von Philips liefert vielfältige Inhalte von YouTube ĂĽber ebay zu Wetter.com bis zur Börsen-Zeitung.

Vor einem halben Jahr wagte Philips die Prognose, bis Ende Jahr im deutschsprachigen Raum eine Viertelmillion webfähiger TV-Geräte ausgeliefert zu haben. Denn nur damit lässt sich ihr NetTV nutzen. Panasonic hingegen wird sein Angebot auch Konsumenten zugänglich machen, die sich vor kurzem einen Fernsehapparat kauften und nicht schon wieder investieren wollen: sie haben Blu-ray-Player im Angebot, die auch Zugang zu VieraCast ermöglichen.

Dadurch, dass Fernseher zu Internet-Terminals werden, sehen sich Fernsehgerätehersteller plötzlich in der Rolle länderübergreifender Broadcaster, die nicht mehr nur das Aussehen des Geräts, sondern auch seines angezeigten Inhalts bestimmen können. Der TV-Apparat wird zwar nicht das komplette Internet-Angebot liefern, aber immerhin das, was man vom Sofa aus vom WWW haben will: Videofilme, Börsenkurse, News, Wettervorhersagen, Auktionen, Landkarten, Web-Fotoalben, Telefonbücher.

Früher verkauften die Hersteller einem Kunden einen Fernseher und waren froh, wenn er fünf Jahre später seinen neuen wieder bei ihnen kaufte. Heute werden sie Portalbetreiber, müssen den Inhalt überwachen und auf dem neusten Stand halten. Sie bestimmen nun, wessen Logo an welcher Stelle auf dem Bildschirm erscheint und welcher Inhalte-Anbieter sich wie präsentiert. Ausserdem können sie Gebühren für die Weiterleitung von Klicks verlangen.

Selbstverständlich könnte man auch einfach seinen PC oder Laptop am Fernseher anschliessen und damit auf dem grossen Schirm surfen. Einen grossen Unterschied macht aber die Art, wie das Angebot genutzt wird. Via PC konsumiert man “lean forward”, nach vorne gebeugt. Die typische Nutzung eines TV-Angebots erfolgt jedoch in “lean back”-Haltung: zurĂĽckgelehnt, die Fernbedienung in der Hand. In diesem Zustand ist man eher auf Konsumieren eingestellt, will sich unterhalten lassen. Deshalb muss auch das Angebot darauf angepasst sein und kann nicht das selbe sein wie “Internet auf dem Computer”.

FĂĽr Content-Anbieter bedeutet dies, dass sie ihre Inhalte nicht nur via Fernsehsender, sondern auch via den Internetanschluss auf das TV-Gerät der Konsumenten bringen können. Allerdings muss das Angebot auf jede einzelne Fernseher-Marke angepasst werden, (ähnlich wie dies auch bei den Handys mit der Geräte-Erkennung funktioniert). Dann jedoch sind ihre Inhalte bequem mit der Fernbedienung konsumierbar. Denn ins offene, “wilde” Web möchte der Konsument mit seinem internettauglichen Fernseher nur schon wegen der unzulänglichen Darstellung höchstens im Notfall.

PSP Go kurz angetestet

27.07.2009 von Peter Wolf

Ich hatte heute Nachmittag Gelegenheit, das einzige in der Schweiz befindliche Exemplar einer PSP Go anzutesten.

Die Konsole macht einen stabilen Eindruck, die Schultertasten sind auch bei herausgeschobenem Display gut zu bedienen und der Display ist sogar leicht grösser als der des iPhone (aber ohne Touch).

Die Games laufen per Download ab einer 16GB-Harddisk, die UMD-Disks (die alles andere als “Universal” sind, vgl. “Sony: So nicht“) kann man vergessen.

Als AnschlĂĽsse gibts HDMI (via HDMI-USB-Kabel zum Laden und am PC anschliessen) und eine 3,5mm Klinkenbuchse fĂĽrs Audio.

Hier noch ein kurzes Video dazu (ins Bild klicken):

Wolf testet PSP Go an.

(Kamerakind: Stephan Gubler)

Die PSP Go wird in der Schweiz ab 1. Oktober 2009 erhältlich sein für ca. 380 Franken.

Sony Ericsson bringt den Musikladen ins Handy: Songs Ă  gogo

12.03.2009 von Peter Wolf

Ein kompletter Musikladen im Handy:

Sony Ericsson kĂĽndigte heute den Schweizer Launch von PlayNow Plus fĂĽr Montag an, einen All-you-can-eat-Musikladen fĂĽrs Handy (und zwar nach Schweden als weltweit zweites Land).

Die ersten 6 Monate kann man gratis Musik aufs Handy laden, was immer man will. Danach kann man fĂĽr 17.95/Mt. weiter unlimitiert beliebig Musik benutzen. Wenn man nicht mehr will, bekommt man die 100 meistgespielten Songs DRM-befreit zur ewigen Verwendung auf einem Server zur VerfĂĽgung gestellt (pro bezahlten Monat gibts 10 weitere Songs zum Behalten).

Das Ganze hat auch eine soziale Komponente: Man kann Freunden Empfehlungen schicken (= die Song ID). Und auch Songs entdecken, die Buddies hören.

Der Service kann auch Soulmates identifizieren: Leute mit ähnlichem Musikgeschmack.

Auf einem HSDPA-Telefon wie dem W715 dauert der Download eines Songs 10 Sekunden (zum Vergleich: Download eines Buchs auf den Kindle-Reader: 60 Sekunden).

Alle Songs sind DRM geschĂĽtzt.

Für den PC gibts einen Client - bis zu 3 PCs können auf einen Account laufen.
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Start am Montag mit dem W715-Handy (hat GPS, WiFi, 4GB Memorystick mit 1000 Songs Preloaded).

• Milionen von Liedern, 1000 sind schon drauf.
• Vielfältige Suche
• Musik teilen
• Bei Verlust recovery möglich
• Auch auf PC benutzbar

Preise:
• Mit Natel liberty grande: 1.-
•Verkauf bei Swisscom und Mobilezone
• 1 monat extension (credit card only): CHF 17.95

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Mobile Charger: Her mit der Energie!

01.09.2008 von Peter Wolf

Wenn man einen ganzen Tag lang durch die Hallen der Funkausstellung in Berlin hetzt, hat man am Abend keine Energie mehr. Dito das Handy. Vor allem, wenn man dessen ganzes Leistungsspektrum intensiv genutzt hat: Telefonieren, Satellitenortung, Fotografieren und Filmen, Notizen tippen oder als Audio-Aufnahmen aufzeichnen.

Da ist man dann froh, wenn man noch eine kleine Notstromversorgung dabei hat, die dem Handy nochmal für eine halbe Stunde Leben einhauchen können. Von Philips gibts ein solches Teil, das SCE 2110.
philips-sce2110
Es ist daumengross, nimmt eine normale AA-Batterie auf, wie man sie ĂĽberall kaufen kann, und wird mit einem der 5 mitgelieferten KabelstĂĽcke ans Handy angeschlossen.

philips-charger-sce2110-eingesteckt

Funktioniert für den Notfall ganz gut (fürs iPhone gibts allerdings noch keinen Adapter, da hilft nur: Ladegerät immer dabei haben und dauernd nach Steckdosen Ausschau halten).

philips-charger-sce2110-ausgesteckt
Wenn man die Adapter nicht verlieren will, hilft Folgendes: Alle 5 Adapter mit einem Kabelbinder (nicht mitgeliefert) in der Mitte zusammenschnĂĽren und mit einer Schnur (nicht mitgeliefert) an der Ă–se des Chargers befestigen.

Mehrfachladegerät
Meist hat man aber mehr als nur ein Gerät dabei, und dadurch bedingt auch einen halben Koffer voller Ladegeräte. Beim Herumstöbern an der IFA bin ich aber auf eine praktische Lösung gestossen, die nicht nur unterwegs, sondern auch im BĂĽro oder zu Hause eine Menge Kabelsalat erspart. Der “Idapt universal mobile charger” kann drei Geräte gleichzeitig laden und ist so gross wie zwei aufeinandergelegte DVD-HĂĽllen.
desktop-charger-mit-geraeten

Er wird mit einem Stromkabel und sechs auswechselbaren Adaptern geliefert: fĂĽr Nokia, Mini USB (BlackBerry etc.), iPhone, Sony Ericsson, Samsung und Nintendo DS.
desktop-charger-mit-adaptern_

Das Multifunktionsgerät kostet online 43 Euro bei www.idaptweb.com (bald gibts auch einen Schweizer Distributor). Es hat auch noch einen Schalter, um die Ladestation komplett abzuschalten. Das spart bei konsequenter Anwendung im Jahr doch rund 20 Franken.
desktop-charger-schalter-hinten_

Die Version für 2 Geräte mit 4 verschiedenen Adaptern gibts für 31 Euro.

philips-sce2110

Nicht wireless, aber wirr-los

28.03.2008 von Peter Wolf

Kabelsalat ist nie lustig: Was ich schon Zeit verplempert habe mit dem Auseinanderpflümeln verwurstelter Kopfhörerkabel! Das passiert mit den neuen Philips In-Ear Headphones aus zwei Gründen nicht mehr: Erstens ist ihr Kabel schon mal relativ steif, so dass es sich nicht leicht verheddern kann. Und zweitens gibts ein edles Metallgehäuse dazu, in dem sich das Kabel sauber aufwickeln lässt.

Selbstverständlich bereiten sie auch im ausgepackten Zustand Freude, weil sie so verflixt gut klingen und angenehm zu tragen sind.

Sie lassen sich auch im Flugzeug gut verwenden: Obwohl sie keine Noise-Cancelling-Funktion haben, bleibt der Turbinenlärm trotzdem grösstenteils draussen, weil sie sich so gut in den Gehörgang schmiegen (selber getestet in einem Airbus A319 mit einem Sitz direkt neben der Turbine: Auch in leiseren Musikpassagen ist der Sound gut hörbar).
Philips SHE 9850, 159 Franken

Wer bereits Kopfhörer hat und dafür eine verwirrfreie Transportlösung will, kann sich selber eine basteln: Ein faustgrosses Stück Schaumstoff in Hundeknochen-Form zuschneiden, zwei Löcher für die beiden Hörer reinschneiden und sie reinstecken, das Kabel darumherum wickeln und irgendwo in den Halter einen Schlitz schneiden, in dem man das Ende des Kabels fixiert.

Mädchen fassen Röhren an (Pressemitteilung 1:1)

26.02.2008 von Peter Wolf

Weils so schön ist, hier die ganze Pressemitteilung World of HiFi in Zürich 1:1 samt zugehörigem Bildmaterial und mitgelieferten Bildlegenden:

World of HiFi im World Trade Center ZĂĽrich
am 08. und 09. März 2008 10:00 bis 18:00 Uhr
Musikwiedergabe auf hohem Niveau – Der Eintritt ist frei

Den interessierten Besucher erwarten in sieben Räumen Anlagen zwischen 6.770 und 315.430 Schweizer Franken, die von ausgesuchten Moderatoren präsentiert werden.

In Zürich werden 34 Aussteller mit 95 Marken vertreten sein. Der Anteil der Schweizer Unternehmen liegt bei ca. 40 %. Neben großen namhaften Firmen nehmen auch kleinere Anbieter und Manufakturen die Möglichkeit war, sich in diesem Umfeld zu präsentieren.

Die Fotos (samt Bildbeschreibungen):

HE07-beide-Mädchen-fassen-Röhren-an.jpg


Röhrenverstärker mit zwei Mädchen.jpg


ELAC-FS_609_mit_Mädchen.jpg


mbl Reference Line mit Radialstrahlern_01.jpg

(more…)

Samsung Musikhandys mit Klinkensteckeranschluss

13.02.2008 von Peter Wolf

Zu einem Musikhandy gehört gefälligst eine 3,5mm-Klinkenbuchse für den Kopfhörer. Das hat auch Samsung realisiert:


Klinkenbuchse beim Samsung F250.


Klinkenbuchse beim Acoustic-Handy.


Auch Motorola hat bei seinem neuen Rokr E8 die Buchse oben, so dass der Stecker nicht abgewürgt wird, wenn man das Handy in eine Tasche steckt. Das Handy selber hat 2 GB internen Speicher und kann laut Motorola-Webseite mit einer maximal 4GB grossen microSD-Karte aufgerüstet werden. Das Gerät verkraftet sogar 8 GB grosse Karten, wie mein Test ergab. Allerdings muss man den Speicherzuwachs hart erdulden: Ganze zwei Stunden dauerte es, bis das Gerät die aberhunderten von MP3-Titeln eingelesen hatte:


Kann ein bisschen dauern: 2 Stunden, um eine fast volle 8GB-Karte zu indizieren.
Und dauert… und dauert… am Schluss aber hats dann klaglos funktioniert.

Da ist der BlackBerry Curve radikaler: Obwohl er die 4GB grossen Karten ohne zu Murren schluckt, behauptet er bei deren grossem Bruder mit 8GB schlichtweg, die Karte sei kaputt und müsse an einem PC formatiert werden. Obwohl die selbe Karte vom HTC-Smartphone vorher und nachher problemlos gelesen wird. Weiterer BlackBerry-ärger: Zum Auswechseln der Karte muss jedes Mal der Akku ausgebautwerden und das Gerät nachher wieder langwierig aufgestartet werden. Laut BlackBery-Auskunft soll zumindest das 8GB-Problem aber bei der nächsten Betriebssystemversion behoben werden.

Das Samsung Business-Handy i780 mit Windows Mobile 6 hingegen hat die 8GB-Karte so rasend schnell indiziert, dass man mit Zuschauen gar nicht nachgekommen ist. Somit wäre es auch ein idealer MP3-Player, der zudem eine Volltastatur hat, einen Touchscreen und ein Touchpad zur Maussteuerung und an Verbindungen W-LAN und HSDPA anbietet:

Das i780 als Musikplayer.

Die beiden anderen Samsung-Musikhandys machen einen guten Eindruck, ebenso das Zubehör:


Beim Acoustic versteckt sich die Klinkenbuchse hinter einem Deckel.

Wie beim Nokia N95 lässt sich der Teil hinter dem Display nach oben und nach unten schieben:

In der einen Stellung wird das Musiksystem freigelegt, das mit B&O entwickelt worden sei.

In der anderen die Tastatur.


FĂĽrs Modell F250 gibts externe Lautsprecher mit Kabeln.


Bluetooth-Speaker, der sich dank eingebautem Mikrophon auch als Freisprechanlage benutzen lässt.


Bluetooth Kopfhörer. Leider konnte niemand am Stand sagen, wo denn hier nun genau das Mikrophon eingebaut ist.

Weitere Samsung-Handys: Siehe folgenden Beitrag.

Bill Gates: Abschied ohne Pathos

07.01.2008 von Peter Wolf

Nach dreieinhalb Stunden des Wartens auf Einlass konnte ich um 18:30 Las-Vegas-Zeit Bill Gates’ letzter grosser Rede als Microsoft-Chef beiwohnen.

11 Mal hat er an der CES gesprochen, 10 Mal die Keynote gehalten. Er liess nochmal diese Zeit Revue passieren.

“Dies ist meine letzte Keynote,” sagte er, und die Zeit danach werde das erste Mal sein, seit er 17 ist, dass er nicht seinen Fulltime Microsoft Job machen werde.

“Ich habe ein paar Projekte im Bereich Software, auch im Zusammenhang mit dem Healthcare-Bereich”, fĂĽgte er an und zeigte dann einen Film, den seine Microsoft-Gspänli fĂĽr ihn erstellt haben und seinen letzten Arbeitstag zum Thema hat. In sehr selbstironischer Weise wird geschildert, wie der gute Bill verzweifelt eine neue Herausforderung sucht. Und wie zum Beispiel Bono von U2 ihm keinen Platz in der Band geben will, obwohl Bill doch einen Highscore im Xbox-Game Guitar Hero vorzuweisen hat.

Und auch Steven Spielberg kann ihm keine Rolle bieten, obwohl Bill so ein tolles Casting-Video eingeschickt hat (allerdings wird gemunkelt, dass Spielberg Bill Gates’ Leben verfilmen will).

Leider scheint man bei Microsoft etwas gegen Bewegtbilder zu haben. Auf jeden Fall kam ein doofer Security und verbot mir das Filmen, ich dĂĽrfe bloss Stills machen. Darum kann ich den Film hier nicht zeigen. *

Dann schaute Gates noch ein bisschen in die Zukunft. Alles werde “Service Connected” sein: “If you just pick up a device and authenticate who you are you can access all your data.” Alle Daten werden in der Wolke verfĂĽgbar sein und man könne mit beliebigen Geräten darauf zugreifen.

Connected Entertainment ist ihr eines grosses Themen, das andere sind die Interfaces. “FrĂĽher gabs bloss Keyboard und Maus. Jetzt kann man auch ĂĽber BerĂĽhrung oder mit Sprache mit dem Computer reden.
Im Zusammenhang mit Silverlight kommunizierte er eine Partnerschaft mit NBC.com: Von der Olympiade 2008 werden ĂĽber 300 Stunden Bewegtbild online verfĂĽgbar sein.

Dann gabs noch die Breaking News, dass der Zune dieses Jahr auch ausserhalb der USA verkauft werde. Das bedeutet allerdings: in Kanada.

Zum Schluss trat dann im Guitar-Hero-Duell noch der echte Slash von Guns n’Roses auf die BĂĽhne** und gab ein paar Riffs zum Besten.

Und das wars dann nach knapp 90 Minuten.

* Nachtrag 7. Januar:
Jetzt ist das Bill-Gates-Video offiziell online und kann hier angeschaut werden.

** besseres Foto auf http://www.heute-online.ch
PDF: http://193.201.10.17/flashpaper/pdf.php?nummer=07012008_ZH

Gigaspeicher auf Fingernagelgrösse

08.10.2007 von Peter Wolf

1000 Songs auf der Grösse eines Fingernagels - und zwar dem des kleinen Fingers: Speicherkarten werden innen immer grösser. Jetzt hat die microSD-Karte die Zweigigabyte-Grenze geknackt. 4 GB auf weniger als 2 Gramm, das reicht für stundenlanges Musikhören mit dem Smartphone oder für 8 Stunden Video in MPEG4-Qualität. Damit nähern sich Smartphones auch bezüglich Speicherkapazität immer mehr an Multimediaplayer an.
Die Kingston 4GB micro-SDHC-Karte gibts für 83 Franken mit zwei Adaptern für Geräte, die miniSD oder normalgrosse SD-Karten verwenden, also zum Beispiel Digitalkameras oder Laptops. Allerdings vertragen nicht alle Geräte SD-Karten mit mehr als 2 GigaByte, sie müssen dafür HC-fähig sein. Dies sollte man unbedingt vorher abklären, bevor es zu einem enttäuschenden Fehlkauf kommt. Für PCs kann man sich auch mit einem USB-Karten-Adapter behelfen, aber Kameras oder Handys lassen sich nicht aufrüsten. Mein neuer BlackBerry Curve jedenfalls verträgt sich mit der Karte bestens und hat jetzt definitiv den MP3-Player aus meinem Reisegepäck verdrängt. Ganz abgesehen davon, dass er auch Video-Podcasts bestens wiedergeben kann. Die ziehe ich mir übers USB-Kabel direkt aus dem Podcast-Ordner des PCs, mit dem ich sie abonniert habe.
Damit kommt der BlackBerry in seiner Funktionalität schon recht nahe ans iPhone heran. Und dem Umstand, dass er nicht ganz so aussieht, kann abgeholfen werden mit dem Download des “bPhone-Themes” (http://rogersmj.com/tech/blackberry/bphone) und schon hat der BlackBerry auch die lustigen Icons im Display wie das Apple-Produkt.