BlackBerry und iPhone im Navi-Vergleich
07.05.2008 von Peter WolfAlso das mit Punkt 4 in einem meiner früheren Postings (kein Navi als Nachteil des iPhone gegenüber dem BlackBerry) muss nochmal relativiert werden:
Die neuen BlackBerries haben zwar ein GPS-Satellitenempfangssystem an Bord. Aber wenn RIM (der Hersteller der Smartphones) nicht bald mal die zugehörige Software verbessert, kann die eingebaute Satellitennavigation nicht mehr als Wettbewebsvorteil gegenüber dem iPhone ins Feld geführt werden.
Gestern in London sah ich in den Strassenschluchten der City öfter “Suche nach Satelliten” auf dem Display als die Markierung, die meinen Standort angeben sollte.
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Und als wir uns auf die Suche nach dem Apple-Store machten, hatte mein Kollege von der dpa mit seinem iPhone ebenso schnell sowohl seinen Standort als auch den des Ladens gefunden wie ich mit meinem BlackBerry. Dass das iPhone sich nur auf W-LAN-Standorte und Mobilfunkantennen berufen konnte und daher nicht mit der gleichen Treffergenauigkeit wie ein GPS die Position angeben kann, ist gar nicht so ein grosser Nachteil wie man denken könnte. Schliesslich sind auf dem elektronischen Stadtplan die Strassennamen eingezeichnet und die Strassen in der Stadt ja auch angeschrieben, so dass die Treffergenauigkeit durchaus reicht.
Die selbe Erfahrung macht man ja auch mit Google Maps und Handys ohne GPS.
Da wird auch aufgrund der Mobilfunkantennen ein ungefährer Standort im Unschärfekreis von einigen hundert Metern angegeben.
Und das Zentrum liegt mit erstaunlich hoher Treffergenauigkeit recht nahe beim eigenen Standort. Zum Vergleich hier BlackBerrys Angabe von der gleichen Position aus:
BlackBerry sollte also langsam mal vorwärts machen und ein bisschen nachbessern.
Zum Beispiel bei der lokalen Suche.
Wenn ich nach “Burger King” suche, bekomme ich eine Liste mit einem Dutzend Lokalen in der Umgebung.
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Die kann ich mir alle auf der Karte anzeigen lassen. So weit so gut.
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Wenn ich aber einen bestimmten Burgerladen auswähle und mir nur diesen auf der Karte anzeigen lassen will, dann kommt trotzdem ein Dutzend Fähnchen, die die Orientierung erschweren.
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Dito bei der Suche nach zum Beispiel “Apple”. Dann gibts alles Mögliche, das das Wort “Apple” im Namen führt, also auch “Apple Tree” oder “Blue Apple Promotions”. Und die werden dann ebenfalls mit Fähnchen auf der Karte angezeigt. Ob man will oder nicht. Auch wenn man nur den Apple Store an der Regent Street braucht.
Was richtig nervt ist aber der Übersetzungsfehler bei den Wegbeschreibungen:
Wo mit “Zielpunkt” eigentlich der “Startpunkt” gemeint ist:
Dies ist ein jedes Mal verwirrendes Ärgernis, bevor man sich dann auf dem BlackBerry den Weg in Prosa und auf Karte anzeigen lassen kann: