Lieber kleiner (= Netbook) - oder dann grad viel grösser (= Desktop PC)
01.03.2009 von Peter WolfWenn man zu bestimmten Zeiten durch die Waggons von S-Bahnen oder Zügen läuft, leuchten einem von überallher Laptop-Displays entgegen. Auf denen wird dann oft gemacht, was auch ein Netbook könnte: Solitaire spielen, im Internet surfen, Texte schreiben, Tabellenkalkulationen abfüllen, Präsentationen durchgehen (relativ selten noch werden im Zug Videoschnitte oder Proteinfaltungen durchgeführt).
Für Obengenanntes ist ein voll ausgerüsteter Laptop zu gross, zu schwer und zu teuer - das meiste davon können die abgespeckten Mobilcomputer von Asus, HP, MSI, Lenovo, Dell, Toshiba und Co. auch: Für das Grossteil ihrer Aufgaben, müssen sie nicht viel mehr können als ein aktuelles Smartphone - was Asus gar auf den Gedanken brachte, ein künftiges Modell mit Googles Handybetriebssystem “Android” auszustatten.
Handkehrum ist ein Laptop für den Gebrauch auf dem Bürotisch dann meist untermotorisiert. Das habe jetzt sogar ich eingesehen, obwohl ich einer der grössten Fans von Mobilität und Laptops bin: Stets wollte ich das kleinste, leichteste Modell, was mir unterwegs und in Sitzungen zwar das Leben ungemein erleichterte. Andererseits habe ich zusammengerechnet sicherlich Tage meines Lebens mit Warten verplempert, wenn das Laptöpchen auf dem Bürotisch in seiner Dockingstation steckte und unter Aufbietung aller Prozessorleistung versuchte, mehrere Aufgaben auf zwei Bildschirmen gleichzeitig zu erfüllen. Was mich nun dazu bewogen hat, als neuen PC erstmals nicht mehr einen Laptop zu beantragen, sondern einen richtig fetten Desktop-Computer.
Im Office sollte man alle Rechenpower nehmen, die man bekommen kann. Und unterwegs reicht oft ein Smartphone; und wenn nicht, dann ein Netbook mit “Mobile Broadband” via Mobilfunknetz.