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Archiv für die Kategorie ‘HEUTE’

Laptop-Lüpfer

29.06.2007 von Peter Wolf

Es braucht nicht viel, um dem Laptopbenutzer einen steifen Nacken zu ersparen: Der Bildschirm des Teils sollte auf Augenhöhe sein. Bloss geht dann das Tippen nicht mehr so einfach von der Hand.

Lösung: Eine externe Tastatur und eine Maus anschliessen und den Laptop auf einen Bücherstapel stellen. Elegantere Lösung: eine professionelle Laptop-Halterung wie die transparente Alto Express von Logitech.

Sie sieht gut aus, kostet nicht mehr als ein Buch, bietet zudem Stauraum für die Tastatur und hebt den Bildschirm auf angenehme Arbeitshöhe an.

Preis: 45 Franken.

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Zwillings-Smartphones

15.06.2007 von Peter Wolf


Links: BlackBerry 8800. Rechts: Motorola Q.

KyteTV-Material von der Motorola-Pressekonferenz.

Instant Messaging fürs Handy

(HEUTE-Kolumne vom 15. Juni 2007)
E-Mail ist ja schon fast altmodisch, Instant Messaging ist in. Der OGO als Möchtegern-BlackBerry ist zwar ein günstiger mobiler MSNMessenger, leidet aber unter seiner Spielzeug-Optik.

Zum Glück gibts jetzt das neue Motorola Q. Es bietet einerseits das meiste, was ein BlackBerry auch kann. Hat aber dazu noch einen MSNMessenger, der sich gewaschen hat. Im Gegensatz zum OGO sieht man nun auch die Profilbildchen und den vollen Benutzernamen samt Personal Message. Und hat eine bessere Tastatur zum Tippen.

Moto Q 9h, HSDPA-Handy mit Volltastatur, ab Juli für 700 Franken.

www.motorola.com

Die Smartphone-Zwillinge

(CASH-daily-Kolumne vom 18. Juni 2007)
Jetzt wirds enger für den Blackberry 8800: Das Motorola Q kommt. Die beiden Geräte gleichen einander wie ein iPhone dem andern.

Das Q bietet eine Menge von den Features, die auch den Blackberry stark machen. Plus die schnellere Mobilfunktechnologie UMTS. Und eine Zweimegapixel- Kamera. Und die Möglichkeit, Office-Dokumente darzustellen und zu bearbeiten.

Beim Messaging kann das Motorola durch den Windows Live Messenger punkten. Zwar lässt sich auch auf demBlackBerry ein MSN- oder Yahoo-Messenger installieren. Aber deren Funktionen beschränken sich aufs
Allernötigste.

Die Motorola-Version hingegen zeigt sogar die Profilbilder und Zusatzinformationen der Buddies an und bringt auch mehrere parallele Konversationen gut aneinander vorbei.

Ein komfortabler mobiler Messenger ist wichtig für die Generation der Digital Natives, bei denen E-Mail bereits als antiquiertes Kommunikationsmittel gilt, weil man ja nicht weiss, ob und wann die Nachricht ankommt. Beim Instant Messaging hingegen ist man immer über die Präsenz der anderen informiert.

Kleiner Trost für Blackberry-Fans: Er hat dafür eine erstklassige GPS-Navigation

Moto Q 9h, HSDPA-Handy mit Volltastatur, ab Juli für 700 Franken

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Das beste Handy der Welt

09.05.2007 von Peter Wolf

Die mir meistgestellte Frage ist: Welches Handy soll ich kaufen? Früher habe ich dann jeweils versucht, die Bedürfnisse abzuklären (simsen? surfen? nur telefonieren?), habe erklärt, was moderne Geräte so alles können, und geraten, man solle in einen Laden mit grosser Auswahl gehen und alle Geräte in die Hand nehmen,welche die Muss-Kriterien erfüllen.

Gekauft haben die Leute dann meist etwas völlig anderes. Entweder, weil sie dann doch kein Kamerahandy wollten, ihnen die Farbe gefiel und sie dann zu Hause feststellten, dass es keine Fotos machen kann. Oder weil grad irgendwas im Sonderangebot war, das ihnen auch noch den Biorhythmus anzeigt, an den sie zwar weder zuvor noch nachher je glaubten.

Meine Lieblingskonsumentin in diesem Zusammenhang ist übrigens Dominique B., die freudestrahlend zu mir kam und sagte: «Jetzt habe ich genau das Handy gekauft, das du kürzlich in der Zeitung empfohlen hast.»

Ich: «Zeig mal her. Aber nein: Das ist doch das, welches ich nach Strich und Faden verrissen hab,weils nichts taugt.»

Sie: «Ach so. Ich wusste nur noch, dass du gross was drüber geschrieben hast.»

Darum rate ich: «Kauft das Samsony Nokson KLM 1234i.» Das gibts zwar gar nicht, geht aber eh vergessen auf dem Weg ins Handygeschäft. Und wenn man berücksichtigt, was eine neue Studie ergab, nämlich dass der grösste Teil der Handybenutzer sowieso kaum nutzt,was in ihren Geräten steckt – dann ist es auch irrelevant. Kauft, was ihr wollt! Schaut einfach, dass es eine schöne Farbe hat…

Wie smart ist der BlackBerry?

02.05.2007 von Peter Wolf

BlackBerry und normale Smartphones haben sich, was das Design angeht, bereits so stark angenähert, dass man glauben könnte, dass sie sich auch sonst kaum mehr unterscheiden würden.

Dem ist allerdings überhaupt nicht so.

Handelsübliche Telefone protzen bereits mit Digicams, die diesen Namen verdienen, während sich der Pearl als erster Kamera-BlackBerry überhaupt mit seinen 1,3 Megapixeln höchstens als optisches Notizbuch verwenden lässt.

Der grösste Unterschied ist jedoch die Sicherheit, die ein BlackBerry vermittelt, und damit verbunden eine gewisse Sorglosigkeit der Benutzer: Daten liegen immer automatisch auch auf dem Server, auf verlorenen Geräte lassen sie sich vom Administrator ferngesteuert löschen, der User selbst kann nicht viel verstellen oder kaputtmachen.

Dafür aber in der Regel auch nicht viel installieren (hängt von den vom dministrator vergebenen Rechten ab). Obwohl es Dutzende von Games für ihn gibt.

Als Multimedia-Maschine taugen die beiden neuen Modelle aber gut, die 2-Gigabyte-MicroSD-Karte kann Filme, Fotos und Musik abspielen. Schade, dass der Player nur die elementarsten Funktionen anbietet (das wird erst mit dem neuen BlackBerry-Modell Curve besser). Da sind Smartphones deutlich weiter.

Richtig vermissen, weil bereits lieb gewonnen, würde ich das im 8800er eingebaute GPS, obwohl es momentan erst anzeigt, wo man sich befindet. Routenplanung wie auf Nokias N95 soll es erst später beherrschen. Sehr praktisch ist auch die Volltastatur. Sie ist ähnlich gut wie diejenige der Treo-Smartphones oder des neuen E61i von Nokia.

Mal anders in die Tasten hauen

25.04.2007 von Peter Wolf

Statt immer wieder die selben eintönigen Eingaben zu tätigen, kann man diese einmalig auf dem einzeiligen Keyboard hinterlegen und fortan ganze Abläufe oder Texte mit einem Tastendruck auslösen.

Es sieht nicht nur cool aus, wenn man diesen Tastenstock mit USB-Anschluss am Monitor befestigt, er sorgt auch dafür, dass man zu einem minimalen Mass an Bewegung kommt und nicht immer die ewig gleichen repetitiven Bewegungen ausführt.

Die Tasten lassen sich recht einfach programmieren und ebenso einfach individuell beschriften. Unter die Klarsicht-Abdeckungen können von Hand oder mit dem Drucker beschriftete Etiketten angebracht werden und erleichtern die Identifikation der Tasten.


Vom gleichen Hersteller gibts auch mehrzeilige Keyboards bis hin zu Anordnungen mit 128 Tasten oder Joysticks, Fussschaltern oder Trackballs. Und wer nach einem anstrengenden Arbeitstag Entspannung braucht, kann mit dem RailDriver-Controller aus dem selben Hause eine Runde virtuelle Eisenbahn fahren.

Einzeiliger Tastaturstick mit 16 programmierbaren Tasten: X-Keys Stick, rund 100 Dollar. xkeys.com

Kombistick für hohe Kapazitäten

04.04.2007 von Peter Wolf

Auf die briefmarkengrossen SD-Speicherkarten passen mittlerweile schon vier Gigabyte, bald deren acht.

Allerdings unterscheiden sich die SD-Karten mit Kapazitäten von über zwei Gigabytes von ihren kleineren Geschwistern: Sie können längst nicht von jedem PC gelesen werden.

High-Capacity-Karten passen zwar mechanisch in jeden SD-Schlitz, können aber nur von Geräten gelesen werden, auf denen «SDHC» draufsteht. Wer nicht den allerneusten PC hat, braucht in der Regel einen USBAdapter dafür.

Kingston bringt nun einen externen Adapter, der gleich gross ist wie andere solche Helferlein, aber gleichzeitig noch zwei Gigabyte Speicher eingebaut hat.

Somit kann man nicht nur den Inhalt einer SD-Karte auf den PC überspielen, sondern auch von SD auf USB-Stick überspielen.

Auch wer nicht gedenkt, SDHC-Karten einzusetzen, für den ist das Kombigerät praktisch. Mit eingesetztem Micro-SDAdapter ist er ideal für den Datenaustausch mit Handys, die zwar mit Speicherkarten arbeiten, aber keinen Standard- USB-Anschluss haben.

Kingston DataTraveler Reader.
1 Gigabyte: 30 Franken.
2 Gigabyte: 50 Franken

Kamerahandys am Konzert

30.03.2007 von Peter Wolf

In den Achtzigerjahren hat mir ein aggressiver Roadie an einem Prince-Konzert ja noch den Film aus der Kamera gerissen, als er merkte, dass ich heimlich fotografiere.

Heute wär das eine Sysiphus-Arbeit, denn fast jeder Konzertbesucher hat heutzutage ein fotofähiges Handy dabei und setzt es auch ein, wie ein Blick von hinten im Zuschauerraum des Hallenstadions auf die Bühne zeigt (auf der im Moment grad Bryan Adams performt).

Kleine Handykunde für Bühnenkünstler:

Halten Zuschauer ein Handy in die Luft und Du siehst nur ein dunkles Etwas, dann nehmen sie die Musiker auf.

Siehst Du den Display, dann nehmen sie die Musik auf.

Bootleggen einfach gemacht (in den Achtzigern hiess es noch “Hometaping is killing Music”, wenn die Musikindustrie heute nur solche Problemchen hätte, könnte sie weiterhin saturiert vor sich hin dümpeln).

(Dass dieses Bild hier erscheint, ist Kollege Johannes B. zu verdanken - ich habe mein Kamerahandy aufgrund früherer schlechter Erfahrungen pflichtschuldig zuhause vergessen. Nein Quatsch: bei meinem Nokia N80 war der Akku leer…)

Bryan Adams selber scheint übrigens kein Problem damit zu haben, dass an seinem Konzert fotografiert wird: Er nahm mehrfach Kameras oder Handycams seiner Fans und fotografierte sich zusammen mit ihnen. Eine sympathische Geste. Und clever obendrein: Sowas loyalisiert die Fans und sorgt dafür, dass sie auch nächstes Mal wieder kommen.

Ich hätte ja nicht gedacht, dass Bryan Adams heute noch das Hallenstadion füllen kann - aber so ist es. Hut ab, Kompliment! Er macht auch alles richtig, gibt den Leuten High fives, wenn er von der hinteren zur vorderen Bühne schreitet. Er gibt dem Girl, das zu ihm auf die Bühne durfte (und ein begeisterndes Duett mit ihm sang) und dessen vier Freunden T-Shirts und Backstage-Pässe. So verankert er seinen Brand und verkauft sicherlich mehr T-Shirts, als wenn er vor dem Konzert einen Werbespot dafür hätte laufen lassen.

Die Zugabe gab er dann wieder auf der kleinen Bühne mitten im Zuschauerraum:

Und weils noch Platz hatte, holte er sich zum Abfeiern noch 20 Fans auf die Bühne:

Kompakte Videokamera für unterwegs

28.03.2007 von Peter Wolf

Dieser Camcorder ist so klein, dass man ihn immer dabei haben kann, und so schnell gestartet, dass ihm kaum eine interessante Szene entgeht. Statt auf Band zeichnet er auf briefmarkengrosse Speicherkarten auf. Das macht ihn leicht, klein und robust, weil er kaum bewegliche Teile benötigt.

So verträgt auch mal raue Behandlung, einen Sturz aus bis zu 120 cm Höhe oder ein paar Wasserspritzer. Das macht ihn zum idealen Reisebegleiter, und mit seiner Optik mit dem 10fach-Zoom und dem Aufzeichnungsformat MPEG2 bringt er um Klassen bessere Filme mit nach Hause als ein Businesshandy.Obwohl er nicht viel grösser ist (er misst so viel wie zwei übereinandergelegte BlackBerry 8800).

Ausserdem zeichnet er im viel cooleren Format 16:9 auf.

Das mitgelieferte Schnittprogramm für Windows-PC macht aus dem Material im Nu ansprechende Filme. Schade, dass man Soundtrack nicht direkt im MP3-Format darunterlegen kann sondern ihn zuerst (z. B. in iTunes) umwandeln muss. Ansonsten aber ist die Software einfach und intuitiv zu bedienen und beherrscht viele Effekte.

Panasonic SDR-S10 inkl 2GB SD-Karte, 31 x 63 x 114 mm, 182 g: 700 Franken.

Auch unterwegs automatisch informiert mit RSS auf Blackberry und Co.

19.03.2007 von Peter Wolf

Auch unterwegs kann man mit RSS-Feeds immer auf dem Laufenden sein. Einige Handys wie zum Beispiel die Sony-Ericsson-Modelle W300, P990 oder W880 haben den RSS-Reader bereits ab Fabrik an Bord, bei anderen muss man zuerst einen solchen auf dem Mobilgerät installieren.

Auf dem Blackberry benutze ich Newsclip von Virtualreach, der auch für Palm-, Java- und Windows-Geräte erhältlich ist. Er ist einfach und schnell zu bedienen, kann sich auf Wunsch im Halbstunden- bis Tages-Takt selbstständig aktualisieren, zeigt auch Bilder an und besitzt einen eigenen, schnellen Browser, wenn man mal gleich eine ganze Webseite ansehen will.

Manchmal jedoch möchte man sich eine Meldung, auf die man gestossen ist, später nochmals am grossen Computer betrachten. Früher habe ich mir solche RSS-Feeds an eine eigens dafür eingerichtete Gmail-Adresse gemailt. Die neue Version von Newsclip erlaubt es einem jedoch, die Links direkt an http://del.icio.us zu schicken, wo man sie mit all seinen anderen aufbewahrungswürdigen Links wieder antrifft.

Mit dieser Methode kann man unterwegs schnell seine wichtigsten RSS-Feeds abgrasen und alles, was wichtig ist, an einem Ort ausserhalb des Mobiltelefons archivieren.

Surfen und mailen mit dem MP3-Player

14.03.2007 von Peter Wolf

Man traut es ihm gar nicht zu, aber seit der BlackBerry schön geworden ist, kann er ganz schön viel Multimediales. Der Speicher des Pearl und des 8800-ers lässt sich mit MicroSD-Karten aufrüsten.

Auf so eine daumennagelgrosse Karte (Bildmitte) passen weit über 100 MP3-Songs und ein paar Videos, und mit 30 Franken für die 1-GB-Version liegt man preislich im Rahmen einer Musik-CD.

Mit einem Stereokopfhörer (kostet separat um die 30 Franken) wird also aus einem Businesshandy auf einfachste Art ein Multimediahandy, das MP3-Songs, Podcasts oder Videos abspielen kann.

Natürlich ist der BlackBerry nicht ganz so komfortabel wie ein darauf spezialisierter MP3-Player, aber er kann doch Albumname und Titel anzeigen und vor und zurück spulen. Betankt wird er via USB-Kabel; er meldet sich am PC wie eine externe Festplatte an, auf die dann die entsprechenden Dateien kopiert werden können.

Bis Ende 2007 werde jedes zweite Mobiltelefon Musikfunktionalität bieten, prognostiziert Sony Ericsson, das gerade wieder eine ganze Palette neuer Walkman-Handys präsentiert hat. Der BlackBerry ist heute schon voll musikfähig. Und zudem kann man damit mailen, Termine koordinieren, per GPS navigieren und im Web surfen wie ein Weltmeister.