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Wie gutgläubig sind Facebook-Benutzer?
25.08.2008 von Peter WolfSchon interessant, was zu tun sich viele Mitglieder sozialer Netzwerke nicht entblöden, bloss um ihren Account nicht zu verlieren (s. die weitergeleitete Nachricht, die mich soeben erreichte, inklusive mitgelieferter Übersetzung weiter unten).
Zur Ehrenrettung der Facebook-User sei gesagt, dass auch Netlog-User nicht einsehen, dass Bandbreitenprobleme nicht dadurch gelöst werden, erst recht viele Kettenbriefe herumzuschicken. Denn auch in Netlog kursieren immer wieder solche Mails, welche die User auffordern, sie allen Freunden weiterzuleiten, weil aufgrund zu vieler Mails die Performanz der Webseite leide.
Der grösste Unterschied zwischen den beiden Fake-Mails besteht darin, dass auch das fast völlige Fehlen von Orthographie und Zeichensetzung die Netlog-User nicht davon abhält, die ihnen gereichte Version als glaubwürdig anzusehen:
weitergeleitet von:
netlog teamguten tag,
folgendes:
wie ihr sicher bemerkt habt finden in der letzten zeit häufig serverüberlastungen statt.
dies passiert weil zu viele leute reggistriert sind, daher sind wir gezwungen einige tausend accounts zu löschen und in der nächsten zeit eine neue reggistration zu sperren. wir werden nur nicht aktive accounts löschen. um sicher zu gehen das du aktiv bist und deinen account behalten willst, musst du diese nachricht an 20 personen weiterleiten. unser system wird dann dein postfach checken und entscheiden ob du gelöscht wirst oder nicht. es hat keinen sinn beschwerden an uns zu richten den wenn dir hier was nicht passt, musst ja nicht hier sein.mfg das netlog team
Hier die angebliche Nachricht von Mr. Facebook persönlich:
Facebook is recently becoming very over populated. There have been many members complaining that Facebook is becoming very slow. Record shows that the reason is that there are too many non-active Facebook members. And on the other side too many new Facebook members. We will be sending these messages around to see if the Members are active or not, If you’re active please send to 15 other users using Copy+Paste to show that you are active. Those who do not send this message within 2 weeks, will be deleted without hesitation to create more space, If Facebook is still overpopulated we kindly ask for donations but until then send this message to all your friends and make sure you send this message to show me that your avtive and not deleted.
Founder of Facebook
Mark Zuckerber
Oder in der mitgelieferten Übersetzung:
Übersetzung:
Facebook ist seit Kurzem sehr populär geworden. Viele Member beschwerten sich, dass Facebook sehr langsam werde. Der Grund ist, dass es sehr viele nicht-aktive Facebook-Mitglieder gibt. Auf der anderen Seite zu viele neue Facebook-Mitglieder. Wir senden diese Nachricht herum, um zu sehen, ob die Mitglieder aktiv sind oder nicht. Wenn du aktiv bist, sende diese Nachricht bitte an 15 andere User (Benutzer) von Facebook - indem du die Nachricht kopierst und einfügst - um uns zu zeigen, dass du aktiv bist. Diejenigen, die diese Nachricht nicht innerhalb von 2 Wochen versenden, werden ohne zu zögern gelöscht, um mehr Platz zu schaffen. Wenn Facebook dann immer noch überladen ist, werden wir freundlich um Gaben/ Gebühren bitten, aber bis dann sende diese Nachricht bitte an alle deine Freunde und versichere dich auch, dass du die Nachricht versandt hast, um mir zu zeigen, dass du aktiv bist und nicht gelöscht wirst.
Gründer von Facebook
Mark Zuckerber
Übrigens: Der Typ heisst Mark Zuckerberg mit einem “g” am Schluss…
Für Early Adaptors
02.04.2008 von Peter Wolferm, Quatsch, für Öhrli-Adapter:
“Digitales Miniatur-Mikroskop zaubert Bilder aus dem Ohr auf den Bildschirm” (Original-Zitat aus einer soeben eingetrudelten Pressemitteilung).
Und weiter:
“Praktisch für Mediziner und solche, die es werden wollen: Das speziell geformte Ohrenmikroskop holt Stand- und Videobilder aus den menschlichen Ohren.”
Der Text bleibt einem im Weiteren leider die Antwort schuldig, weshalb man sich unbedingt eine Live-Übertragung aus dem eigenen Gehörgang zu Gemüte führen sollte, aber wer 169 Franken dafür aufwerfen will, kanns ja gern selber herausfinden…
Symbolbild
01.04.2008 von Peter WolfZukunft war gestern
16.02.2008 von Peter WolfUnd zwar an der CeBIT 1987 (YouTube-Video von N3). Ganz nett auch dieses Video inkl. Erklärung von Token Ring.
Lustige Koinzidenz auf iGoogle
04.09.2007 von Peter WolfHeute auf der generischen Startseite von iGoogle: Wie man sich selber unGooglet: How to ungoogle yourself
Wo checken die US-Amerikaner ihre Mails?
30.07.2007 von Peter WolfEine interessante Studie, kommentiert von BlackBerry Cool.
Funny Ego-Googling
25.06.2007 von Peter WolfAlso eigentlich wars Ego-Yahooing: Hab ein bisschen mit dem Flock-Browser rumgespielt, meinen Namen abgetestet und bin auf das hier gestossen:
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Weder verwandt noch verschwägert: Politisch korrekte Ulknudel Peter Wolf.
Der Mann ist so lustig, dass er sogar Atheist falsch schreibt…
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Aber man muss fair bleiben: Er hat mich um Längen geschlagen, was das Suchmaschinenranking anbelangt…
Dieser Beitrag ist eine Ergänzung zu “Schon auf dem dritten Platz” vom 10.05. 2006
Unbekannte Städte, endlose Weiten
15.05.2007 von Peter WolfKamerahandys am Konzert
30.03.2007 von Peter WolfIn den Achtzigerjahren hat mir ein aggressiver Roadie an einem Prince-Konzert ja noch den Film aus der Kamera gerissen, als er merkte, dass ich heimlich fotografiere.
Heute wär das eine Sysiphus-Arbeit, denn fast jeder Konzertbesucher hat heutzutage ein fotofähiges Handy dabei und setzt es auch ein, wie ein Blick von hinten im Zuschauerraum des Hallenstadions auf die Bühne zeigt (auf der im Moment grad Bryan Adams performt).
Kleine Handykunde für Bühnenkünstler:
Halten Zuschauer ein Handy in die Luft und Du siehst nur ein dunkles Etwas, dann nehmen sie die Musiker auf.
Siehst Du den Display, dann nehmen sie die Musik auf.
Bootleggen einfach gemacht (in den Achtzigern hiess es noch “Hometaping is killing Music”, wenn die Musikindustrie heute nur solche Problemchen hätte, könnte sie weiterhin saturiert vor sich hin dümpeln).
(Dass dieses Bild hier erscheint, ist Kollege Johannes B. zu verdanken - ich habe mein Kamerahandy aufgrund früherer schlechter Erfahrungen pflichtschuldig zuhause vergessen. Nein Quatsch: bei meinem Nokia N80 war der Akku leer…)
Bryan Adams selber scheint übrigens kein Problem damit zu haben, dass an seinem Konzert fotografiert wird: Er nahm mehrfach Kameras oder Handycams seiner Fans und fotografierte sich zusammen mit ihnen. Eine sympathische Geste. Und clever obendrein: Sowas loyalisiert die Fans und sorgt dafür, dass sie auch nächstes Mal wieder kommen.
Ich hätte ja nicht gedacht, dass Bryan Adams heute noch das Hallenstadion füllen kann - aber so ist es. Hut ab, Kompliment! Er macht auch alles richtig, gibt den Leuten High fives, wenn er von der hinteren zur vorderen Bühne schreitet. Er gibt dem Girl, das zu ihm auf die Bühne durfte (und ein begeisterndes Duett mit ihm sang) und dessen vier Freunden T-Shirts und Backstage-Pässe. So verankert er seinen Brand und verkauft sicherlich mehr T-Shirts, als wenn er vor dem Konzert einen Werbespot dafür hätte laufen lassen.
Die Zugabe gab er dann wieder auf der kleinen Bühne mitten im Zuschauerraum:
Und weils noch Platz hatte, holte er sich zum Abfeiern noch 20 Fans auf die Bühne:
