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Archiv vom März 2008

Endlich mal eine brauchbare Facebook-Applikation

31.03.2008 von Peter Wolf

Auch wenn sie das mit den Ümläuten nöch nïcht so hiñkriegen…

BlackBerry-Mailtipps

31.03.2008 von Peter Wolf

Dank dem Blackberry ist mobiles Mailen sehr bequem. Richtig effizient wirds, wenn man das Werkzeug auch richtig beherrscht. Darum hier ein paar Tastenkürzel, die das Arbeiten beschleunigen:

Die Anzahl ungelesener Mails wird einem dauernd angezeigt und hängt wie ein Damoklesschwert über dem Benutzer. Wie ackert man diese Pendenzen am schnellsten durch? Mit Druck auf die Taste «H» springt man zur jeweils nächsten ungeöffneten Nachricht. Das funktioniert sowohl in der Listendarstellung als auch bei geöffneten Mails. Ist man zuoberst in der Liste, springt «H» zum ältesten ungeöffneten Mail.

Nutzlose Mails löscht man am einfachsten direkt mit der «Del»-Taste (rechts aussen) und «Enter» (gleich darunter).

In der Listendarstellung blättert man mit der «Space»-Taste seitenweise (das gilt auch in vielen anderen Applikationen). Mit «V» springt man zum vorhergehenden Tag, mit «N» zum nächsten. Ganz nach oben in Listen kommt man mit der Buchstabentaste «O», ganz nach unten mit «U». Praktischer, als sich mit dem Trackball müde zu scrollen.

Mit gedrückter Umschalttaste (das ist die links unten, welche zu Grossbuchstaben umschaltet) und «Space» blättert man seitenweise hoch.

Grossbuchstaben kann man auch einfacher eingeben: Einfach lange auf der Taste bleiben, dann wird der Kleinbuchstabe gross.

Weil die Tasten so klein sind, kann ein Vertipper schon mal vorkommen. Doch keine Sorge, dafür hat der Blackberry ein Korrekturprogramm: Ganz einfach Menütaste drücken und «Rechtschreibprüfung» wählen.

Nicht wireless, aber wirr-los

28.03.2008 von Peter Wolf

Kabelsalat ist nie lustig: Was ich schon Zeit verplempert habe mit dem Auseinanderpflümeln verwurstelter Kopfhörerkabel! Das passiert mit den neuen Philips In-Ear Headphones aus zwei Gründen nicht mehr: Erstens ist ihr Kabel schon mal relativ steif, so dass es sich nicht leicht verheddern kann. Und zweitens gibts ein edles Metallgehäuse dazu, in dem sich das Kabel sauber aufwickeln lässt.

Selbstverständlich bereiten sie auch im ausgepackten Zustand Freude, weil sie so verflixt gut klingen und angenehm zu tragen sind.

Sie lassen sich auch im Flugzeug gut verwenden: Obwohl sie keine Noise-Cancelling-Funktion haben, bleibt der Turbinenlärm trotzdem grösstenteils draussen, weil sie sich so gut in den Gehörgang schmiegen (selber getestet in einem Airbus A319 mit einem Sitz direkt neben der Turbine: Auch in leiseren Musikpassagen ist der Sound gut hörbar).
Philips SHE 9850, 159 Franken

Wer bereits Kopfhörer hat und dafür eine verwirrfreie Transportlösung will, kann sich selber eine basteln: Ein faustgrosses Stück Schaumstoff in Hundeknochen-Form zuschneiden, zwei Löcher für die beiden Hörer reinschneiden und sie reinstecken, das Kabel darumherum wickeln und irgendwo in den Halter einen Schlitz schneiden, in dem man das Ende des Kabels fixiert.

Kommentarfunktion schon wieder futsch und Hogenkamp hat wieder Recht

27.03.2008 von Peter Wolf

Wo der Peter Hogenkamp Recht hatte, da hat er wieder Recht: Die Kommentarfunktion bei meinem Blog hier ist schon wieder kaputt.

Das letzte Mal scheint man beim Abschicken des Kommentars auf eine Adresse gelenkt worden zu sein, die auf der Blacklist war (wie sowas geht, entzieht sich meiner Fantasie).

Eine Zeit lang habe ich ja noch üblen Kommentarspam bekommen, dann aber hörte selbst das auf.

Was diesmal der Grund für die Annahmeverweigerung ist: Keine Ahnung. Aber es führt dazu, dass man wieder nicht kommentieren kann, und weil das frustrierend ist, habe ich diese Funktion ganz abgeschaltet.

Bemerkungen und Kommentare sind aber nach wie vor willkommen: Man kann sie mir mailen und ich pflege sie dann von Hand ein. einfach nicht vergessen zu sagen, auf welchen Eintrag man sich bezieht:

Kamera mit Kopfhöreranschluss

25.03.2008 von Peter Wolf

Soeben zum Testen bekommen: Die Hyundai L7330 Digicam mit 7 Megapixeln, 3fach optischem Zoom (Preis: 250 Franken).

Interessantes Detail daran ist die 3.5mm-Klinkenbuchse für Stereokopfhörer:

Dadurch lässt sich die Digicam auch als MP3-Player benutzen.

Eigentlich sollte man damit auch den Ton der Filme hören können, die man mit der kamera aufgenommen hat - ärgerlicherweise zieht sich aber durch jede Filmaufnahme, die ich gemacht habe, ein lästiger Pfeifton. Egal ob mit oder ohne Kopfhörer.

Der Product Manager meint dazu in einer ersten Antwort: “Die Lautsprecher sind für Selbstaufnahmen nichtgeeignet. Bitte das File auf PC laden, schauen und hören.” Aber ich glaube, er hat einfach die Frage nicht richtig verstanden. Auf jeden Fall pfeifen die Aufnahmen auch auf dem PC munter vor sich hin.

Gar nix haben sich die Hersteller beim Akku überlegt: Man kann ihn auf vier Arten einsetzen - drei davon sind natürlich kreuzfalsch.

So dass man sich dann wundert, warum das gute Teil nicht funktioniert, obwohl man den Akku vorher im lobenswerterweise sehr kompakten Ladegerät vollgeladen hat.

Haben die noch nie was von Kerben oder Abschrägungen gehört, die dafür sorgen, dass man den Akku nur auf eine Art einsetzen kann?

Genauso schusselig waren vor über zwei Jahren auch die Pentax-Ingenieure (vgl. Blogeintrag “Nicht idiotensicher”). Aber die habens unterdessen immerhin eingesehen und die neuen Akkus so gebaut, dass man einfach sofort merkt, wie sie eingesetzt werden wollen. Muss denn jeder Hersteller wieder die Lernkurve bei Null durchlaufen und Torheiten begehen, die andere erfolgreich eliminiert haben?

Kommentarfunktion funktioniert wieder!

20.03.2008 von Peter Wolf

Sorry an alle, die in den letzten paar Wochen versucht haben, mir einen Kommentar zu senden - aber jetzt funktioniert das Ganze endlich wieder.

Drehbarer iPod-Halter

19.03.2008 von Peter Wolf

Raffiniertes Detail:
Philips zeigte in Lissabon das Docking Entertainment System DC910 mit drehbarem Halter für den iPod,

so dass der Cover Flow auf dem Touch oder iPhone nicht kopfstehen muss.

GPS-PSP: PlayStation Portable mit Navi

19.03.2008 von Peter Wolf

In Lissabon im Vergleichstest:
BlackBerry-Navi (rechts) gegen die PlayStation Portable mit dem neuen GPS-Modul (links).


Im Satellitenfinden ist der BlackBerry ein bisschen schneller.


Wenn sie aber weiss, wo sie ist, stellt dies die PSP nur schon aufgrund ihres imposanteren Displays viel beeindruckender dar.

Den exklusiven Vorab-Test von Stephan Gubler gibts hier unter “Weiter lesen”:

(more…)

AlzBerry: Der BlackBerry löscht wieder SMS

18.03.2008 von Peter Wolf

Ich werde es jetzt hier jedes Mal monieren, wenn es auftritt. Bis die BlackBerryaner das Problem gelöst haben:

Die lausige Speicherverwaltung des BlackBerry ist eine Schande!

Nicht genug damit, dass lächerliche 56 MB interner Speicher heutzutage eine Knausrigkeit sondergleichen darstellen.

Nein, das “Smart”phone ist nicht in der Lage, sein Gedächtnis schlau zu verwalten. Wenn ihm der Speicher ausgeht, dann löscht er einfach ohne Vorwarnung Mails und SMS. Das mit den Mails ist nur halbschlimm, weil sie wenigstens auf dem Server noch vorliegen.

Das mit den SMS ist ultraschlimm, denn die sind: Weg! Unwiederbringlich weg! Nicht mehr da!

Heute wars besonders arg: Ich steige aus dem Flugzeug, schalte das Gerät ein, sehe noch ganz kurz am SMS-Icon, dass neue Meldungen da sein müssen, und - zack! - sind sie auch schon alle weg.

Woher ich sicher wusste, dass unter den neuen Nachrichten auch mindestens eine SMS war? Unter
• Nachrichten
• Menü: Optionen
• Allgemeine Optionen
• Posteingänge für SMS und E-Mails: “Getrennt”
lässt sich einstellen, dass E-Mails und SMS in zwei verschiedenen Ordnern landen und auch in der Statuszeile oben gesondert ausgewiesen werden. Sehr praktisch, weil man dann schnell erkennt, ob die neu hereingetrudelte Nachricht eine E-Mail oder eine SMS war.

Es muss in der Steinzeit der Mobiltelefonie gewesen sein (damals, als Handys noch Antennen hatten), dass ich das letzte Mal ein Gerät hatte, das einem einfach SMS löscht. Das ist eine Riesenfrechheit! Und je nach RIM-Mitarbeiter, mit dem man redet, ists ein Problem, das “bald gelöst” wird oder “mit einem der nächsten Softwareupdates”.

Vorläufig hilft also bloss, periodisch selber zu checken, ob der interne Speicher noch genug Platz hat:

Vom Desktop aus “Optionen” wählen
• Status
• Freier Speicher

Und das bei einem Gerät, das microSD-Speicherkarten von 4 Gigabyte (und bald 8 GB) verwalten kann, aber nicht fähig ist, vom internen etwas auf diesen externen Speicher auszulagern. Lieber wirft mans gleich fort…

Verwendeter BlackBerry: Curve 8310
Softwareversion: 4.2.2.146

Papier oder Bildschirm?

18.03.2008 von Peter Wolf

Die «New York Times» lese ich nicht auf Papier, sondern auf dem Blackberry (http://mobile.nytimes.com).

Das hat vor allem damit zu tun, dass dies die einzige Möglichkeit ist, sie unterwegs zu lesen. Weil der Kiosk an meinem Bahnhof die gedruckte Version eben nicht im Sortiment führt. Und genau genommen lese ich auch nur diejenigen Stories, die im mobilen Web angeboten werden
und die mich im Moment gerade interessieren.

Der Vorteil einer Zeitung ist, dass sie mir sehr viele interessante Texte anbietet und ich durch Blättern sehr schnell und effizient auswählen kann, welche ich mir genauer ansehen will.

Das Hauptargument fürs Lesen von Texten auf dem Smartphone hingegen ist sicherlich deren hohe Verfügbarkeit: So muss ich den Newsletter nicht erst lesen, wenn ich im Büro am PC sitze, sondern kann ihn gleich dann ansehen, wenn er unterwegs via mobile Mail hereintrudelt. Anders gesagt: Ich kann dann lesen, wenn es mir passt.

Zum Beispiel «Cash», welches mobil unter m.cash.ch aufrufbar ist.

Auch RSS-Feeds sind praktische und personalisierbare Informationsquellen, die sich mobil leicht nutzen lassen. Einige Handys (wie zum Beispiel die neueren Modelle von Sony Ericsson) haben bereits einen Reader an Bord, für viele andere gibts «Viigo» von virtualreach.com.

Übrigens: Beim BlackBerry kann man sich beim Lesen den Daumenkrampf sparen, indem man nicht mit dem Scrollrad Zeile um Zeile im Text nach unten fährt, sondern mit der Leerschlagtaste («Space») seitenweise blättert («Shift» und «Space» blättert wieder nach oben).