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Archiv vom Januar 2007

Wenn das kein phieses Phishing-Mail ist..!

31.01.2007 von Peter Wolf

Noch fieser ists ja wohl nur, wenn einem der Systemadministrator oder der eigene Chef eine Mail schickt. Aber auch ein Spam-Report von der eigenen Adresse aus ist sehr verlockend:

> Von: Admin Junk Summary

> Datum: 31. Januar 2007 17:21:42 GMT+01:00

> An: “office@xxxx.ch”

> Betreff: Summary of junk emails blocked

>

> Junk Box Summary

> for office@xxxx.ch

> The 1 email listed below has been placed in your personal Junk Box since your last Junk Box Summary and will be deleted after 15 days.

> To receive any of these messages, click Unjunk. The message will be delivered to your inbox and the sender will be added to your Allowed list so their emails are never blocked.

>

> Email sent to: office@xxxx.ch

> Visit Junk Box

>

> From Subject

> Reason

> Unjunk | View okybohltfi@telekom.de 750.- Start-Bonus, 1 Std gratis spielen und alle Gewinn… Likely Spam

>

>

>

> Anti-Spam Settings:

> Manage Allowed/Blocked lists

> Set Rules aggressiveness

>

> Spam Management Settings:

> Change action to take with junk email

> Change frequency/timing of your Junk Box Summaries

> Delegate control to other people

> See Spam Reports

> Download anti-spam applications

>

> To manage your personal junk email blocking settings, use your

> standard username and password to login here:

> http://xx.xx.x.xxx

Das ist genau der Grund, weshalb es Kopfhörer mit Klinkensteckern gibt

31.01.2007 von Peter Wolf


Und warum man sich den USB-Anschluss am Laptop nicht mit einem Kopfhörer blockieren sollte.

Da ist man doch gerne altmodisch, wenn das Zeug dafür wenigstens funktioniert…

Opera Mini macht mobil, bei Arbeit, Sport und Spiel

31.01.2007 von Peter Wolf

Wer geschäftlich viel unterwegs ist, muss notgedrungenerweise auch ab und zu mal unterwegs surfen.

O.k., er muss auch golfen, spesenreiten und businesslunchen, um die gängigen Vorurteile zu bestätigen – aber manchmal muss er eben auch ins Internet. Im Sinne von: Im Netz etwas Wichtiges nachschauen. Seien das nun Flugverbindungen oder eine Deutsch-Englisch-Übersetzung auf dict.leo.org oder um eine Wissenslücke auf wikipedia.org zu füllen. All das ist mobil möglich, je nach Browser auf dem Handy jedoch mühselig.

Zum Glück gibts eine Alternative: den soeben ein Jahr alt gewordenen Opera-Mini-Browser.

Er kann viele Seiten darstellen, die auf anderen Browsern jämmerlich daherkommen. Wie die MySpace-Seite, die auch das Über-Geschäftshandy Blackberry regelmässig überfordert. Opera beherrscht zudem Bilder-Teilet, indem er Fotos an Blogs, Foren oder Mailadressen weiterleiten kann. Zudem lassen sich RSS-Feeds prima verwalten – sehr praktisch für alle, die kein Sony Ericsson K800i besitzen, das diese Funktion von Haus aus unterstützt.

Herunterladen kann man den Browser ganz einfach und gratis via PC oder mit dem Handy unter:
http://mini.opera.com

ETH im Vista-Look

30.01.2007 von Peter Wolf

Da hatten die Studenten aber Freude:

Lichtkünstler Gerry Hofstetter tauchte am Dienstag Abend die Fassade der ETH Zürich in die Farben der Microsoft-Welt.

Hier mal das offizielle Microsoft-Bild und deren Text dazu (weiter unten dann noch ein paar Bilder von mir):

“Mit einer grossen Publikumsveranstaltung auf dem Berner Waisenhausplatz hat Microsoft heute den allgemeinen Verkaufstart von Windows Vista und 2007 Microsoft Office System . Aber auch in der Stadt Zürich, immerhin Standort eines der wenigen nicht in den USA liegenden Softwareentwicklungszentrums von Microsoft, war das Unternehmen öffentlich sichtbar. In den Abendstunden hat der bekannte Lichtkünstler Gerry Hofstetter, der in seinem letzten Projekt die Pyramiden von Gizeh beleuchtet hat, die Fassade der ETH in die Farben der Microsoft-Produktwelt getaucht. Die Lichtinstallation erfolgte im Rahmen einer Veranstaltung an der ETH, an der Erich Gebhardt, Leiter des Microsoft Software Development Center for Collaboration Technologies, sowie Anne Kirah, Design Anthropologin bei MSN, referierten.”

Das Referat von Design Anthropologist Anne Kirah an ihrem letzten Arbeitstag für Microsoft war übrigens hochinteressant und sie hat mir mit Vielem aus dem Herzen gesprochen, unter anderem auch mit “Innovation comes from chaos“:

Ausführliche Würdigung des ETH-Anlasses hier bei inside-it.ch

Ein paar weitere Farbfotos hier unten bei “Weiter lesen”:

(more…)

Vista-Launch: Schweizer Fernsehen mit Kanal auf Media center

30.01.2007 von Peter Wolf

Microsoft hat sein Vista in Bern gelauncht und nicht etwa in Zürich (offizielle Begründung: In Bern habe man die Bewilligung schneller bekommen als in Zürich und Luzern).
Und so liess man denn 20′000 Bio-Ballone gen Himmel:


(Der Beweis: Ich war auch da.)

Das Schweizer Fernsehen gab dann noch seine Partnerschaft mit Microsoft bekannt:

Vor 3 Jahren habe sich das Schweizer Fernsehen entschieden, auf alle relevanten Plattformen aufzuspringen. Das Media Center ist eines davon. Auf www.sf.tv gibts schon rund 30 Sendungen on demand.
Am 15 Februar aber startet der SF Channel im Media Center mit 8 Sendungen (”Tagesschau” (Hauptausgabe und Mittagsausgabe), “Schweiz aktuell”, “10vor10″, “Meteo”, “Rundschau”, “Puls” und “MTW”, bald über 30 Sendungen).

Man kann die Sendungen entweder integral sehen oder einzelne Elemente aus dem Inhaltsverzeichnis. Die Sendungen stehen 30 Tage im Archiv gratis zur Verfügung.

Am Nachmittag gabs dann an der ETH noch eine interessante Vorlesung. Mehr dazu im nächsten Posting.

Verschobene Raum-Zeit

29.01.2007 von Peter Wolf

Solange man in der eigenen Zeitzone herumreist, ist die Terminwelt noch in Ordnung. Aber wehe, es verschlägt einen woanders hin, zum Beispiel nach Florida, 6 Stunden gegenüber zu Hause verschoben.

Ich habe dann die Wahl, meinen BlackBerry auf Schweizer Zeit eingestellt zu lassen und damit unbrauchbar für Vor-Ort-Termine zu machen. Oder auf «Eastern Time» (minus fünf Stunden) einzustellen und jedes Mal zu erschrecken, wenn ich mir einen Termineintrag ansehe, den ich, wieder zurück in der Schweiz, wahrnehmen werde. Denn das elende Teil verschiebt sämtliche Termine in die neue Zeitzone. Sodass man bei Terminanfragen eine um sechs Stunden verschobene und völlig falsche Situation von freier und besetzter Zeit vorfindet.

Und was raten einem die BlackBerry-Experten von RIM? «Tja, da müssen Sie halt immer ein bisschen selber im Kopf die richtige Zeit ausrechnen.» Menno, ich leg mir doch nicht einen Taschencomputer zu, damit ich nachher dessen Arbeit machen muss!

Auf der sicheren Seite ist man nur, wenn man in den Betreff jedes Termineintrags nochmal explizit die Zeit reintippt. Ineffizient zwar, aber wenigstens eindeutig.

Für den gepflegten Kompakt-Sound

24.01.2007 von Peter Wolf

Das Datenkompressionsverfahren MP3 hat den Vorteil, dass man etwa das Zehnfache an Songs mit sich herumtragen kann, als wenn die Dateien im Originalzustand wären. Weil einfach weggelassen wird, was man eh kaum vermissen würde

Der Nachteil: Unkomprimiert würden sie aber doch ein bisschen besser tönen. Bloss^hat man zu Hause (wo Speicherplatz nicht gleich wertvoll ist wie unterwegs) eben auch meist nur noch die MP3-Version eines Songs vorliegen. Wenn man PC oder MP3-Player an die Stereoanlage anschliesst, wärs doch schön, das Liedgut wieder in seiner originalen Qualität zu hören. Bloss: weg ist weg! Oder etwa doch nicht ganz?


MP3-Veredler: Creative Xmod.

Der Creative Xmod kann den Sound von MP3-Dateien in Echtzeit verbessern, indem er das Signal analysiert und dort wieder etwas hinzufügt, wo bei der Kompression damals etwas verloren gegangen ist. Zugegeben: Ich war erst skeptisch. Als ichs jedoch hörte, war ich verblüfft. Ich weiss auch nicht genau, weshalb, aber wenn das kompakte Gerätchen in den Signalweg geschlauft wird, klingt es fast immer besser (und auf jeden Fall nicht schlechter). Das Gerät wird gespeist via USB-Anschluss, was grad auch anzeigt, dass es nicht mobil einsetzbar ist. Es ist aber auch ohne PC verwendbar.

Creative Xmod: 130 Franken inkl. Transporttasche, Ohrhörer und Netzteiladapter.

Lieber mobil mailen als mutmassen

22.01.2007 von Peter Wolf

Bin ich Sklave meines Blackberrys, bloss weil ich ihm Aufmerksamkeit schenke, wenn er durch Vibrieren das Eintreffen eines neuen Mails anzeigt?

Wer zustimmt, soll sich mal überlegen, ob er nicht Sklave seines Telefonapparats ist. Das Telefon ist wohl das einzige Gerät, dem wir erlauben, in alle Lebensbereiche hereinzuplatzen. Wir gestatten ihm dies, weil diese Art von Kommunikation nur in Echtzeit funktionieren kann. Einen störenden Anrufer auf die Combox umzuleiten macht das Problem nur noch schlimmer, weil wir uns bis zu deren Abhören mit der Ungewissheit herumquälen müssen, dass es sich um eine wichtige Angelegenheit hätte handeln können – oder aber bloss um eine dringende.

Ein E-Mail hingegen kündigt sein Eintreffen diskret an. Ein Blick aufs Display genügt, und man weiss, ob sofortiges Handeln vonnöten ist.

Wenn ich unterwegs bin, widme ich mich auf jeden Fall lieber in einer Pause mal meiner Inbox, als dass ich zurück im Büro erstmal stundenlang die Mailflut abarbeiten muss.

Für mich ist Mobile Mail momentan die Killerapplikation auf dem Handy. Wenn schon, dann aber unbedingt in der Push-Variante! Denn woran erkennt man Leute, die sich in ihren Ferien mit Pull-E-Mail auf dem Laufenden gehalten haben? Am Sonnenbrand im Nacken, weil sie sich bei jedem Mail-Abruf übers Handy beugen und minutenlang dem Fortschrittsbalken auf dem Display beim Wachsen zusehen müssen.

My Way or the Segway

21.01.2007 von Peter Wolf

Im Flughafen von Atlanta wird der Segway (ganz in Schwarz) dazu benutzt, um Sicherheitsleuten die Lauferei zu ersparen, damit sie bequemer und öfter pro Stunde in alle Abfallkübel reingucken können.

Erfüllt der Draufsteh-Handrasenmäher also doch noch einen guten Zweck… :-)

Ego-Googling olé

19.01.2007 von Peter Wolf


(ok, ich gebs zu: Ich bin nur auf www.google.ch auf Platz eins, auf der internationalen Seite gibts nur den Sänger und Peter und den Wolf.)