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Kleine Datenspeicher mit Tücken

30.10.2006 von Peter Wolf

USB-Sticks sind die modernen Disketten, wenngleich mit tausendfacher Kapazität. Sie sind nicht nur kleiner, sondern auch robuster. Ich habe schon pflotschnasse Exemplare aus der Waschmaschine geklaubt, auf denen nach dem Trocknen immer noch alle Daten darauf waren.

Wer das Glück nicht herausfordern will, kann sich auch eine trittfeste und wasserdichte Ausführung besorgen (Kingston DataTraveler Secure, 1 GB für 95 Franken).

Es ist immer gut, einen USB-Stick als Backup bei sich zu tragen. Notfalls kann man auch eine Präsentation direkt von diesem Däumling laufen lassen, wenn der mitgeführte Laptop mal streiken sollte. Auch Filme laufen flüssig vom Stick.

Dumm wirds nur, wenn man so einen Datenträger mal verliert und sensible Informationen darauf enthalten waren. Deshalb sollte man sie wenigstens schützen (auf vielen Produkten ist Verschlüsselungssoftware enthalten).

Einen Speicherstift zu verlieren ist ärgerlich, einen zu finden kann noch viel ärgerlicher sein: Eine US-Sicherheitsfirma schaffte es im Rahmen einer Untersuchung von Sicherheitslücken, in ein Firmennetz einzudringen, indem sie präparierte USB-Sticks auf dem Firmengelände «verlor». Ausnahmslos jeder Angestellte, der so einen Stick fand, steckte ihn in seinen Geschäfts-PC und schaute sich die Bilder an, die darauf enthalten waren. Während sich im Hintergrund der Softwareschädling breitmachte und den Computer ausspionierte.

Kingston DataTraveler Secure, 256-bit-AES-Hardware­ Verschlüsselung, bis 120 Zentimeter was­serdicht.
512 MB: 62 Franken, 1 GB: 95 Franken, 2 GB: 164 Franken, 4 GB: 372 Franken.

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