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Archiv vom Oktober 2006

Swisscom kommt mit Kabelfernsehen - durchs Telefonkabel

31.10.2006 von Peter Wolf

Heute lanciert die Swisscom ihr Bluewin TV (CASH daily Video-Beitrag hier.)

Das Wichtigste daran ist: Es funktioniert ohne Kabelnetzanschluss.

Sorry Cablecom, aber Ihr hattet Eure Chance und habt sie nicht genutzt. Eifrige WolfBlog-Leser erinnern sich: Seit 7 Jahren zahle ich der Cablecom gutes Geld fĂĽr ein ziemlich lausiges Fernsehsignal (in der Nachbarwohnung oben kommt MTV zwar verrauscht, aber farbig rein - bei mir nur noch schwarzweiss).

Vor einem Jahr nun fand ein von der Cablecom vorbeigeschickter Techniker durch Messungen heraus, dass das nicht Gott- oder Geographiegegeben ist, sondern daran liegt, dass das Cablecom-Kabel zwischen dem andern Haus und unserm beschädigt ist.

Und was ist seither geschehen?

Nichts.

Ich habe mich mal bei der Swisscom erkundigt, was die machen wĂĽrden, wenn sie herausfinden, dass eins ihrer Kabel kaputt ist, und, man ahnt es: Sie wĂĽrdens reparieren.

Von der Cablecom habe ich seither aber nie mehr etwas gehört.

Egal. Jetzt brauche ich den Anschluss eh nicht mehr.

Weiter: Die ganze Swisscom-Pressemitteilung

(more…)

Neuer Treo: ohne Antenne, mit BlackBerry-Look

31.10.2006 von Peter Wolf

Palm stellte heute ihren neuen Treo 750 vor. Ein Gerät, das ziemlich wie ein BlackBerry aussieht. Bloss schmaler. Und mit Megapixel-Kamera und MP3-Player.

Treo 750 links, BlackBerry 8700 rechts.


Treo 750 oben, BlackBerry 8700 unten.

Also Features, die der BlackBerry Pearl auch bietet. Der aber hat keine Volltastatur, sondern die mĂĽhsame Doppelbelegung von Tasten, welche das Tippen nicht wirklich schnell macht.

Der Treo läuft unter Windows Mobile 5.0 und bietet damit Push-E-Mail an. Es kostet connected (Swisscom-exklusiv) 600 Franken, unconnected 1100 Franken.

Als cooles Feature wird “Polite decline” angepriesen: Man kann einen Anruf ablehnen und eine vorbereitete SMS zurĂĽcksenden (aber nur an die Nummer, die anruft, nicht an des Anrufers Handynummer).

Ausserdem bietet der Treo noch programmierbare Softkeys, um die Combox zu bedienen (vorspulen, zurückspulen, löschen etc.).

Folter statt Folder?

30.10.2006 von Peter Wolf

Ich verkneife mir jetzt Bemerkungen, aber irgendwie stimmt es schon nachdenklich, dass mein Outlook das Wort “Folder” nicht kennt (ja, ich weiss: ist ein englisches Wort, wenngleich eigentlich schon ziemlich Denglisch und eingebĂĽrgert) und stattdessen was vorschlägt?

Folter

FĂĽr Accessoire-Sportler

30.10.2006 von Peter Wolf

Ich hab mich ja schon als Accessoire-Sportler geoutet, als ich den Nike+ iPod vorstellte.

Nun habe ich ein weiteres Gadget für Accessoire-Sportler entdeckt, mit dem selbst mir die Hausarbeit Spass machen könnte:


Der Hockey-Besen!

Gesehen bei stephenreed.net, der auch einen lustigen Tisch zum Draufsitzen erfunden hat, den “Soft Spot Table”:

Kleine Datenspeicher mit TĂĽcken

30.10.2006 von Peter Wolf

USB-Sticks sind die modernen Disketten, wenngleich mit tausendfacher Kapazität. Sie sind nicht nur kleiner, sondern auch robuster. Ich habe schon pflotschnasse Exemplare aus der Waschmaschine geklaubt, auf denen nach dem Trocknen immer noch alle Daten darauf waren.

Wer das GlĂĽck nicht herausfordern will, kann sich auch eine trittfeste und wasserdichte AusfĂĽhrung besorgen (Kingston DataTraveler Secure, 1 GB fĂĽr 95 Franken).

Es ist immer gut, einen USB-Stick als Backup bei sich zu tragen. Notfalls kann man auch eine Präsentation direkt von diesem Däumling laufen lassen, wenn der mitgeführte Laptop mal streiken sollte. Auch Filme laufen flüssig vom Stick.

Dumm wirds nur, wenn man so einen Datenträger mal verliert und sensible Informationen darauf enthalten waren. Deshalb sollte man sie wenigstens schützen (auf vielen Produkten ist Verschlüsselungssoftware enthalten).

Einen Speicherstift zu verlieren ist ärgerlich, einen zu finden kann noch viel ärgerlicher sein: Eine US-Sicherheitsfirma schaffte es im Rahmen einer Untersuchung von Sicherheitslücken, in ein Firmennetz einzudringen, indem sie präparierte USB-Sticks auf dem Firmengelände «verlor». Ausnahmslos jeder Angestellte, der so einen Stick fand, steckte ihn in seinen Geschäfts-PC und schaute sich die Bilder an, die darauf enthalten waren. Während sich im Hintergrund der Softwareschädling breitmachte und den Computer ausspionierte.

Kingston DataTraveler Secure, 256-bit-AES-Hardware­ Verschlüsselung, bis 120 Zentimeter was­serdicht.
512 MB: 62 Franken, 1 GB: 95 Franken, 2 GB: 164 Franken, 4 GB: 372 Franken.

Es kann doch nicht sein, dass bei Pentax nur alte Leute arbeiten

28.10.2006 von Peter Wolf

… welche die hochfrequenten Töne nicht mehr hören?

Oder bin ich wieder mal der Malfunction Magnet, der die einzige kaputte Ladestation bekommen hat?

Auf jeden Fall pfeift das Teil derart nervtötend vor sich hin, dass man nicht im selben Raum damit sein will.

Schade eigentlich, denn es handelt sich bei der Ladestation für die Optio A10 um ein clever designtes Produkt, weil es nicht ein separates Netzteil benötigt und Akku auch ausserhalb der Kamera laden kann. Somit kann man es im Hotelzimmer lassen und den Ersatz-Akku nachladen, während man mit der Kamera auf Foto-Pisch ist.

RTFM? Aber wie denn bitte?

27.10.2006 von Peter Wolf

Ich bin grad ein eigentlich tolles Bluetooth-Stereoheadset von Plantronics am Testen.

Das unten auf dem Bild ist alles, was an Dokumentation mitgeliefert wird:

Eine Bedienungsanleitung lesen ist ja an und fĂĽr sich schon eine Kapitulations-Erklärung. Aber manchmal muss es einfach sein, wenn ein Gerät nicht intuitiv zu bedienen ist oder wie im vorliegenden Fall dauernd die Verbindung mit dem Nokia N91 Musikhandy aufnimmt und wieder abbricht und wieder aufnimmt und so weiter …

Eine kleiner Ă„rger ists, wenn im “Quick Start Guide” steht, man man sich die Bedienungsanleitung online herunterladen muss.

Ein grösserer Ärger, wenn die angegebene URL

auf eine kaputte Seite verweist,

in deren Suchfunktion dann nichts mehr klappt.

ZuckersĂĽss: Spielkonsolen in Pink

25.10.2006 von Peter Wolf

Der Freitag wird zum rosaroten Tag. Sony und Nintendo bringen dann ihre die Gamekonsolen in Pink auf den Markt, die vor allem auf Girls abzielen.


Filmbeitrag von Pascal Fessler hier.

Die Farbgebung könnte sich für die Besitzerinnen auch als Diebstahlschutz erweisen, weil er verhindert, dass sich der grosse (oder kleine) Bruder ihrer Konsole bemächtigt.

Der gute Ton bei der Präsentation

25.10.2006 von Peter Wolf

«L’essentiel est invisible pour les yeux», wusste schon der Kleine Prinz. Und wir wissen auch, dass das Wichtige den Augen verborgen ist.

Erstens, weil wir in der Schule diese Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry lesen mussten. Und zweitens, weil wir beim Fernsehen sehr schnell wegzappen, wenn der Ton schlecht ist, aber erstaunlich lange dabei bleiben, wenn das Bild rauscht.

Auch bei Geschäftspräsentationen kommts auf den guten Ton an. Das merkt man spätestens, wenn man den Laptop am Veranstaltungsort an die nicht vorhandene Soundanlage anschliessen will. Besser, man bringt den Sound selbst mit!

Das kleine silberne Lautsprecherchen im Toblerone-Format ist eigentlich Zubehör zu Sony Ericssons Walkman-Handys. Es lässt sich aber auch separat verwenden und hat einen erstaunlich satten Ton, der auch mittelgrosse Sitzungszimmer beschallt.

(Im grossen Netzteil – dem schwarzen Klotz im Bildhintergrund – ist ein Subwoofer eingebaut. Aber weil es auf dem Boden rumsteht, muss man das ja nicht gleich jedem auf die Nase binden.)

Sony Ericsson Home Audio System MDS-70, 350 Franken.

(aus der HEUTE-Kolumne von heute)

Wer hat Leichen im Keller?

25.10.2006 von Peter Wolf

Die Füchse von suchfuchs.ch haben wieder etwas ausgeheckt, was einigen Verwaltungsräten den Schweiss auf die Stirn treiben könnte:

Eine jetzt aufgeschaltete Funktion zeigt die Verstrickungen und Verbindungen eines Unternehmens mit anderen an.

Dabei zeigt sich auch, wer Leute beschäftigt, die anderorts Leichen im Keller haben, im Rotlichtmilieu tätig sind oder Firmen in den Ruin geritten haben. Die Daten reichen bis ins Jahr 2001 zurück.

So gehts:
- Unter suchfuchs.ch die gewĂĽnschte Firma suchen

- Dann auf “Verbindungen dieses Unternehmens” anklicken

_ Schon sieht man, wie dessen Hauptexponenten mit anderern Firmen verknĂĽpft sind (hier am Beispiel Novartis):

Dieses weltweit einzigartige Instrument ist nicht nur zur Recherche hervorragend geeignet, sondern auch fĂĽr HR-Chefs interessant oder zur Verhinderung von Werksspionage.