Future Shopping
29.06.2006 von Peter WolfIBM zeigte heute, wie wir in Zukunft einkaufen könnten:
Mit dem Handy scannt man zu Hause die Barcodes von Artikeln ein, die zur Neige gehen. Das ergibt dann die Shopping-Liste. Damit geht man ins Einkaufszentrum und überträgt sie per Bluetooth an einen “Personal Shopping Assistant“, den man beim Eingang in Empfang nimmt und an sein Einkaufswägeli andockt.
Auf seinem Display zeigt er dann erstens die eigene Position an und andererseits, wo sich all die gewünschten Produkte im Laden befinden. Ein Navigationsgerät zum Einkaufen also. Ideal für Leute wie mich, die regelmässig eine Odyssee durch die Regale absolvieren: “Biegen Sie nach 5 Metern in die Gemüsestrasse ab und halten Sie sich links. Dann: Sie haben ihren Bestimmungsort erreicht.”
Jedes Produkt, das man in den Warenkorb legt, wird erfasst (vorderhand noch vom Kunden selber, indem er den Barcode einscannt) und von der Einkaufsliste abgehakt.
Am Schluss geht man damit zum “Self Checkout“.
Alternativ legt man seine Einkäufe auf den Scanomat, der sie einzelnen Artikel erkennt und verrechnet (existiert so schon bei Real in Ratingen und in einem Extramarkt in Rheinberg).
Bezahlt wird an einer Zahlstation, wo man Münz einwirft, Noten oder Karten einführt oder den Fingerabdruck hinterlässt.
Fertig ist das Shopping-Erlebnis!
Jetzt beschleicht mich wieder das gleiche Gefühl, das mich jeweilen nach einem Orange-Future-Werbespot ereilt: Ich lass mich einfrieren und komm in 5 Jahren wieder. Denn ich will das sofort haben!